Informationsplattform
ländlicher Raum und Landentwicklung

Themen

Innenentwicklung
Das Thema Innenentwicklung ist vielseitig. Neben der Leerstandsproblematik werden die demographische Entwicklung, die Grund- und Nahversorgung sowie die Anwendung geeigneter Planungsinstrumente behandelt.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • wie den Überalterungstendenzen und der sinkenden Wohnnutzung im Ortskern und in älteren Neubaugebieten begegnet werden kann
  • wie es gelingt, leerstehende Bausubstanz im Ortskern wieder zu beleben
  • welche Steuerungsstrategien sich für Gemeinden anbieten und welche Bedeutung beispielsweise Instrumente der Bauleitplanung haben
Weitere Informationen und Links:
Best-Practice-Beispiele beim Bayerischen Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz http://www.flaechensparen.bayern.de
Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (BLfD): www.blfd.bayern.de/
Landesamt für Vermessung und Geoinformation Bayern, Geodateninfrastruktur: www.gdi.bayern.de/
Übersichtskarten und Detailinformationen: www.gdi.bayern.de/Geowebdienste/geowebdienste.htm

Wirtschaft
Ein örtliches Arbeitsplatzangebot und eine attraktive Wirtschaftsstruktur sind für die Zukunft einer Gemeinde von hoher Bedeutung.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • mit welchen Strategien Gemeinden sich zu einem attraktiven Wirtschaftsstandort entwickeln können
  • zum Flächenmanagement und zur Bestandspflege
  • zu Möglichkeiten und Grenzen interkommunaler Zusammenarbeit
Generationen
Das generationenübergreifende Zusammenleben und die dazu notwendigen Einrichtungen erhalten vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung eine zunehmende Bedeutung für den sozialen Zusammenhalt. In ländlichen Gemeinden werden attraktive soziale Angebote in besonderer Weise von der Motivation der Bürger, deren Engagement und gegenseitigen Hilfestellung getragen.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • zur Einschätzung der demographischen Entwicklung in der Gemeinde
  • welche Bildungs- und Betreuungsinfrastruktur vor allem junge Familien, aber auch Senioren benötigen
  • wie Gemeinden ein generationenübergreifendes Zusammenleben bzw.-arbeiten fördern können
Nahversorgung
Nahversorgung ist nicht nur Einzelhandel, sondern betrifft auch gemeinwohlorientierte, soziale, medizinische oder kulturelle Angebote.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • inwieweit die Nahversorgung ein Aufgabenfeld für die Gemeinde darstellt und wo Möglichkeiten und Grenzen der Einflussnahme liegen
  • wie die Bürger in die Verbesserung des sozialen und kulturellen Angebotes eingebunden werden können
  • welche Alternativen es gibt, wenn der letzte Einzelhändler im Dorf aufgegeben hat
Infos unter http://dorfladen-netzwerk.de/.

Landwirtschaft
Die Landwirtschaft hat nach wie vor eine hohe Bedeutung für die Produktion von Nahrungsmitteln und für die Pflege und den Erhalt der Kulturlandschaft.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • wie die infrastrukturellen Rahmenbedingungen für landwirtschaftliche Betriebe gezielt verbessert werden können
  • inwieweit die letzten noch vorhandenen Betriebe im Dorf gehalten oder Entwicklungsmöglichkeiten im Außenbereich geschaffen werden können
  • wie durch neue Einkommenskombinationen Zukunftschancen eröffnet werden können
Energiewende/Klimawandel
Die Umsetzung der Energiewende sowie Auswirkungen des Klimawandels erfordern nicht nur umfassende Maßnahmen im Hochwasserschutz, sondern auch die Entwicklung regenerativer Energiequellen und dezentraler Versorgungssysteme.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • wie durch alternative Energieprojekte neue Einkommensmöglichkeiten geschaffen werden können
  • wie Gemeinden die Chancen der Energiewende nutzen können
  • zur bauökologischen Beurteilung von Projekten
  • zu Möglichkeiten der Gemeinde, klimafreundliches Bauen oder Sanieren zu fördern
Infrastruktur
Der demographische Wandel erfordert eine bedarfsgerechte Anpassung der kommunalen Kanal- und Abwassersysteme. Beim Ausbau der Verkehrsinfrastruktur sowie bei der Gestaltung des ÖPNV gilt es, mit den Bürgern und Betroffenen neue Wege in Planung und Entwicklung zu suchen und zu gehen.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • wie die einzelnen Infrastrukturbereiche an die demografischen Entwicklungen angepasst werden können
  • wie sich Infrastrukturvorhaben unter Einbindung der Bürger realisieren lassen
  • für neue Modelle der Kooperation
Interkommunale Zusammenarbeit
Viele kommunale Aufgaben lassen sich im Verbund besser, schneller und effektiver erledigen. Interkommunale Kooperationen helfen regionale Potentiale besser zu nutzen. Sie sind notwendig, um Infrastruktur und Lebensqualität in ländlichen Regionen zu halten bzw. zu verbessern.
Sie finden Anregungen und Beispiele:
  • wie erfolgreiche Kooperationen funktionieren
  • in welchen kommunalen Aufgabenfeldern sich eine interkommunale Zusammenarbeit anbietet
  • zu Voraussetzungen, Anforderungen und Unterstützung für eine erfolgreiche interkommunale Zusammenarbeit
Weitere Informationen unter www.innenministerium.bayern.de/buerger/kommunen/zusammenarbeit/
Projekte auf Google Maps