Informationsplattform
ländlicher Raum und Landentwicklung

Steinwald-Allianz; 16 Gemeinden - 1 Team

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Ansprechparter
Vorsitzender Hans Donko
Bräugasse 4
92681 Erbendorf

Tel.: 09682/9210-0
Fax: 09682/9210-92
stadt@erbendorf.de



Geschäftsstelle Steinwald-Allianz
Martin Schmid
Bräugasse 6
92681 Erbendorf

Tel.: 09682/18 22 19-0
Fax: 09682/18 22 19-22
info@steinwald-allianz.de
www.steinwald-allianz.de
Kernthemen
Innenentwicklung und Daseinsvorsorge
Wirtschaft und Tourismus
Landwirtschaft
Interkommunale Zusammenarbeit

Kurzporträt

Die Steinwald-Allianz besteht aus 16 Kommunen mit gut 37.000 Einwohnern auf 490 km² und umfasst den gesamten westlichen Landkreis Tirschenreuth in der nördlichen Oberpfalz. Das verbindende Element der Gemeinden ist der Naturpark Steinwald, der in der Mitte des Allianzgebietes liegt und touristisches Potenzial birgt. Die Region ist von der langen Zeit der peripheren Lage am „Eisernen Vorhang“ an der Grenze zu Böhmen, Tschechien geprägt und deshalb als strukturschwache Region definiert. Die Bedeutung der Landwirtschaft in der Region ist überdurchschnittlich hoch, die klimatischen Bedingungen für Landwirtschaft hingegen sind ungünstig und die Bodenqualitäten zumeist unterdurchschnittlich.

In dem Wissen, dass gemeinsames Handeln jeden einzelnen stärkt, schlossen sich im Jahr 2004 die zehn Gemeinden Erbendorf, Falkenberg, Friedenfels, Fuchsmühl, Kemnath, Krummennaab, Pullenreuth, Reuth bei Erbendorf, Waldershof und Wiesau aus der Region Steinwald in einer Arbeitsgemeinschaft zusammen. Den mittlerweile 16 Gemeinden geht es um die Aufwertung des ländlichen Lebens, indem sie die Gemeindeentwicklung vorantreiben und den Tourismus aktivieren.

Meilensteine

Mit der Erarbeitung eines Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzeptes (ILEK) soll die Region zusammenwachsen und ihre Herausforderungen gemeinsam in Angriff nehmen.

Weitere Meilensteine waren:
  • 2007: Belebung der Partnerschaft mit der Mikroregion Konstantinsbad (Tschechien) durch einen gemeinsamen Vertrag
  • Beitritt weiterer drei Gemeinden (Brand, Ebnath, Neusorg)
  • Verbesserung des Rad- und Wanderwegenetzes
  • Gründung eines Zweckverbandes zur Organisation der interkommunalen Zusammenarbeit (2010)
  • Aufbau einer gut funktionierenden Geschäftsstelle zur Umsetzung der Ziele
  • Umbau des Waldhauses im Naturpark Steinwald mit Informationsstellen der Bayerischen Staatsforsten und des Geoparks Bayern-Böhmen sowie einer Gaststätte (2012 – 2014)
  • Aufnahme in das Netzwerk Öko-Modellregionen der Bayerischen Staatsregierung mit dem Ziel den Ökolandbau und Ökotourismus zu fördern (2014)
  • Beitritt der Gemeinden Kastl, Immenreuth, Kulmain (2014)
  • Fortschreibung des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts als Handlungsrahmen für die nächsten 10 – 15 Jahre (ILEK 2015)
  • Erfassung der vorhandenen Potentiale durch die Anwendung des Vitalitäts-Checks 2.0 in der Steinwald-Allianz (2015)
  • Neugestaltung der touristischen Website der Steinwald-Allianz (www.steinwald-urlaub.de) sowie der Webseite www.steinwald-allianz.de (2016)
  • Digitales Moedellprojekt "eDorf" (2017)
  • Öffentliche Anerkennung: Auszeichnung „Bio-Mohnöl aus der Öko-Modellregion Steinwald“ als innovativstes Bio-Produkt Bayern (2016)

Resümee

Beginnend mit zehn Gemeinden konnte die Steinwald-Allianz durch die bereits erzielten Erfolge noch weitere sechs Gemeinden von den Vorteilen einer interkommunalen Zusammenarbeit überzeugen, sodass nun alle Gemeinden im westlichen Landkreis Tirschenreuth dazugehören. Der gemeinsame Ausbau des 75 Kilometer langen Radwege-netzes um den Steinwald (10 Millionen Investition), die Vermarktung mehrerer Themenwander- und -radwege sowie Lehr- und Naturerlebnispfade im gesamten Steinwald-Gebiet hat die Attraktivität der touristischen Infrastruktur im Allianzgebiet deutlich erhöht. Durch die Einrichtung der Geschäftsstelle in Erbendorf kann die Abwicklung der diversen Projekte in guter Zusammenarbeit gesteuert werden.

Mit der Öko-Modellregion Steinwald etabliert sich die Steinwald-Allianz als nachhaltige, umweltfreundliche Region. Kreative Freizeitangebote, der Erhalt der natürlichen Lebensräume und die damit verbundene Ruhe, die attraktive Gestaltung von Ortskernen sowie der Ausbau der Versorgungsstrukturen sind sowohl für Einheimische als auch Urlauber ein Grund zu kommen und zu bleiben. Die Stärkung des Tourismus ist für Arbeitnehmer und Arbeitgeber der Region ein großes Potenzial. Die Umsetzung der Projektes "Das digitale Dorf" stärkt die Verarbeitungsbetriebe, die Landwirtschaft und sorgt für die Verbesserung der Vor-Ort-Versorgung der Bevökerung.
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