Informationsplattform
ländlicher Raum und Landentwicklung

Aktuelle Nachrichten

Seßlacher Bierfest gefeiert

Geschrieben am 28. April 2017
Seßlach - Wer zum Bierfest nach Seßlach kommt, hat mit Flüssigem zu rechnen. "Wasser von oben und Bier an jeder Ecke", vermeldete Bürgermeister Martin Mittag bei der Eröffnung des bunten Treibens in Seßlach augenzwinkernd. Neun Brauhäuser präsentierten die Braukultur im Rodachtal. Außerdem war am Stand der Initiative Rodachtal der von der Brauerei Schleicher in Kaltenbrunn gebraute Zweiländer-Sud zu erwerben."Eine tolle Aktion", freut sich Wolfgang Korn, der gemeinsam mit Susanne Markusch aus Rödental nach Seßlach gekommen war. Mit Gerstensaft kennt sich Korn aus: Nach Brauereiwanderungen in Staffelstein und Umgebung veranstaltet der Rödentaler 2017 erstmals historische Brauereiwanderungen im Rodachtal. "Ich finde es toll, dass die Traditionen hier so gepflegt werden", sagten viele Gäste.
Alle Blicke auf sich zog am Abend Marko Meister von der Braugemeinschaft aus Lindenau, als er gemeinsam mit seinem Vater Egon die alte Tradition des Fasspichens zeigte. Über 50 Jahre alt sind die beiden Fässer, die er mithilfe flüssigen Pechs sterilisierte und abdichtete. Damit die Eichenfässer dabei nicht verbrennen, muss der Deckel nach dem Entzünden des Pechs gut schließen. Beim Abkühlen wird das Fass dann minutenlang hin und her gerollt. Entweicht der Druck beim Öffnen mit einem leichten "Puff", dann ist es dicht und die Fassreifen können wieder angebracht werden. So bekommt das Bier eine leicht rauchige Note - "wie ein guter Whisky", erläutert Marko Meister. Tourismuschefin Carolin Franz freute sich über viele neue Stände, die auch das in Seßlach ohnehin reichliche kulinarische Angebot noch erweiterten. Musikalisch untermalt wurde das Bierfest von der Stadtkapelle Seßlach, den Autenhaus'ner Musikanten und der Fränkischen Bauerninfanterie. Im nächsten Jahr wird das Bierfest am 28. April stattfinden.

Univ.-Prof. Dr. Walter Timo de Vries besucht die SDL Thierhaupten

Geschrieben am 24. April 2017
"Eine sinnvolle und wichtige Aufgabe" Mit diesen Worten zollte Prof. de Vries der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten große Anerkennung. Im Rahmen seiner Reise durch Schwaben lernte Prof. de Vries, Lehrstuhlinhaber der TU München, Fakultät für Bau Geo Umwelt, Lehrstuhl für Bodenordnung und Landentwicklung, verschiedene Verfahrenstypen des Amtes für Ländliche Entwicklung sowie die SDL kennen. Schwerpunkte waren die Flurneuordnung, Unternehmensverfahren, aber auch die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) und die Dorferneuerung. Begleitet wurde Prof. de Vries von Johann Huber, Präsident des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben, und von Abteilungsleiter Christian Kreye.

Ostergrüße

Geschrieben am 16. April 2017
Bunte Eier, Frühlingslüfte, Sonnenschein und Bratendüfte, heiterer Sinn und Festtagsfrieden sei zu Ostern allen Menschen beschieden.

Markt Ebrach

Geschrieben am 12. April 2017
Erstes Netzwerktreffen der ILE-Manager Oberfrankens in Ebrach

Die ILE-Manager Oberfranken trafen sich am 06.04.2017 zum ersten gemeinsamen Netzwerktreffen Oberfranken in Ebrach. Die Abkürzung ILE steht in diesem Zusammenhang für Integrierte Ländliche Entwicklung. Das heißt konkret, die jeweiligen Manager sind für mehrere Kommunen zuständig, die sich zusammenschließen um gemeinsam Projekte umzusetzen, die zuvor meist in einem Intergierten Ländlichen Entwicklungskonzept (kurz: ILEK) oder in einem Gemeindeentwicklungskonzept (kurz GEK) definiert wurden. Dabei geht es vor allem um Projekte, die ländliche Regionen stärken und entwickeln sollen und diese als Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum attraktiv auch gegenüber Ballungszentren und Städten gestalten können.
Weitere Infos siehe Pressemitteilung

Das Klima ändert sich - was tun?

Geschrieben am 10. April 2017
Fachtagung 2017 der Verwaltung für Ländliche Entwicklung im Kur & Kongress-Centrum Bad-Winsheim am 1.Juli 2017. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit einer Zunahme von extremen Wettereignissen wie Starkregen oder Trockenperioden macht er sich auch bei uns deutlich bemerkbar. Dies erfordert eine klimagerechte Landschaftsgestaltung, um gegen Überflutungen und Dürre besser gewappnet zu sein. Gleichzeitig gilt es auch weiterhin, den Klimaschutz zu intensivieren.
Unter dem Motto „Das Klima ändert sich – was tun?“ referieren und diskutieren Politiker, Experten und Praktiker. Praxisbeispiele sollen zeigen, was erreicht werden kann, wenn Gemeinden und Bürger vor Ort kreative Ideen entwickeln und gemeinsam anpacken. Lesen Sie mehr darüber im Flyer oder unter http://www.landentwicklung.bayern.de

Hoher Besuch am Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Geschrieben am 06. April 2017
Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, besuchte erstmals das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz. Behördenleiter Thomas Gollwitzer stellte bei einem Rundgang das Dienstgebäude und aktuelle Arbeitsschwerpunkte vor.
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ist ein wichtiger Partner der ländlichen Kommunen in Bayern. Allein in der Oberpfalz werden in den ca. 200 laufenden Vorhaben jährlich rund 11 Mio. Euro Fördermittel eingesetzt. An Hand zahlreicher Beispiele wie dem Hochwasserschutz Krumbach, der Initiative boden:ständig in Hagenohe, dem Kernwegenetz in der AOVE, der bayernweit einmaligen Initiative Heimat:unternehmen im Landkreis Tirschenreuth, dem Freiwilligen Landtausch im Wald und der Innenentwicklung im Markt Waldthurn überzeugte sich Ministerialdirektor Bittlmayer persönlich von der fachkundigen und engagierten Begleitung und Beratung durch die Mitarbeiter des ALE Oberpfalz. Ein weiteres Thema war die Nachwuchsgewinnung bei Ingenieuren: Da auf dem Arbeitsmarkt derzeit kaum qualifizierte Vermessungsingenieure zu finden sind, setzt die Verwaltung für Ländliche Entwicklung auf das Duale Studium. Das ALE Oberpfalz hat seit 2015 mit elf Studenten der Hochschule Würzburg-Schweinfurt Bildungsverträge geschlossen und beabsichtigt in den nächsten Jahren weiteren Schulabgängern aus der Region ein Studium und daran anschließend einen Arbeitsplatz am ALE Oberpfalz in Tirschenreuth anzubieten. Herr Bittlmayer begrüßte diese Initiative und sagte dem Behördenleiter Gollwitzer seine Unterstützung zu.

Bildunterschrift: Behördenleiter Thomas Gollwitzer übereichte Amtschef Hubert Bittlmayer einen Gruß aus der nördlichen Oberpfalz – Zoigl und einen passenden Bierkrug der Stadt Tirschenreuth
v.l.: Baudirektor (BD) Klaus Bergbauer, Ministerialrätin Helene Stegmann, Leitender BD (LBD) Willi Perzl, BD Thomas Henning, LBD Hans-Peter Schmucker, LBD Kurt Hillinger, Ministerialdirektor Hubert Bittlmayer, BOR Horst Wiesinger, LBD Thomas Gollwitzer

Netzwerktreffen zur interkommunalen Kooperation

Geschrieben am 04. April 2017
Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz organisierte ein ILE- Treffen im KulturSchloß Theuern. Der Informations- und Erfahrungsaustausch stand im Mittelpunkt der Veranstaltung zur interkommunalen Kooperation am 31. März 2017. Zum zweiten Mal hat das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ein Netzwerktreffen der 15 Oberpfälzer Integrierten Ländlichen Entwicklungen im KulturSchloss Theuern abgehalten. Rund 100 Bürgermeister, Regionalmanager und Umsetzungsbegleiter informierten sich aus erster Hand über
neue Instrumente und Methoden. Anbei weitere Informationen.

PR mal anders

Geschrieben am 04. April 2017
Mit solchen oder anderen Kärtchen erwecken Sie Neugierde, denn auf der Rückseite erfahren Sie wichtige Informationen. Mit Kreativität kann PR pfiffiger, wirksamer und einfacher werden und noch Spaß machen.

Nächster Termin: 04.07.2017 siehe Flyer

Netzwerktreffen; Integrierte ländliche Entwicklung (ILE)

Geschrieben am 29. März 2017
In Kirchanschöring fand kürzlich das Erste Netzwerktreffen der ILEs aus Oberbayern statt. "Die ILE ist nicht statisch, sondern ständig in Veränderung, sie muss sich an die neuen Themen und Herausforderungen anpassen, dabei soll immer der Nutzen und Mehrwert sichtbar gemacht werden", so Bürgermeister Hinterbrandner von der ILE Auerbergland. Im Rahmen der Veranstaltung fand ein interessanter Erfahrungsaustausch statt. Dabei ging es um Entstehung, räumliche Abgrenzung, Konzepterstellung die Formen der Zusammenarbeit und Bürgerbeteiligung, Umsetzungsbegleitung und die Betreuung durch das ALE. Zentrale Frage dabei war auch, wie kommen wir von Ideen zu Maßnahmen. Die Integrierte Ländliche Entwicklung bietet dabei einen wirksamen Ansatz zur eigenständigen Entwicklung einer Kleinregion. So vielfältig wie Oberbayerns Landschaften und Menschen sich darstellen, so unterschiedlich sind die Aufgabenstellungen und Ansätze in den acht oberbayerischen Integrierten Ländlichen Entwicklungen.





Ins Land der Gärten schauen

Geschrieben am 22. März 2017
Die ILE „Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz“, Oberfranken, ist ein seit 1999 existierender Zusammenschluss der Gemeinden Aufseß, Eckersdorf, Gesees, Glashütten, Hummeltal, Mistelbach, Mistelgau, Plankenfeld, der Städte Hollfeld und Waischenfeld sowie des Zweckverbandes Therme Obernsees und des Fördervereins Region Neubürg im westlichen Landkreis Bayreuth. Der Name „Neubürg“ stammt dabei vom gleichnamigen 587 Meter hohen Tafelberg im geographischen Zentrum des Gebiets. Der regionale Zusammenschluss, mit dem übergeordneten Ziel, die Region nachhaltig zu stärken, hat zwei zentrale Handlungsfelder:
„Ins Land der Gärten schauen“ ist ein Projekt der ILE „Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz e. V.“, welches in Anlehnung an die 2016 in Bayreuth stattfindende Landesgartenschau in Zusammenarbeit mit der GEO-PLAN GbR konzipiert wurde. Das Hauptanliegen des Projektes ist es, die Schönheit der Natur und der durch den Menschen geschaffenen Landschaftsbilder darzustellen und den Besuchern aufzuzeigen, was die Region zum übergeordneten Thema Garten – als Synonym für die Symbiose von Natur und menschlichen Schaffens – zu bieten hat. Beim Projekt „Ins Land der Gärten schauen“ verbinden insgesamt 18 Stationen in den drei Themenräumen Park- und Gartenanlagen, führen zu versteckten Kleinoden, bieten weite Blicke, lassen Geschichte erleben, Ruhe in der Natur finden und die Mystik des Ortes ahnen.
Jeder Themenraum hat dabei einen besonderen Schwerpunkt und einzigartige Sehenswürdigkeiten.
Anbei mehr Informationen

Oberfranken - Integrierte Ländliche Entwicklung Dreiländereck gegründet

Geschrieben am 17. März 2017
In den Jahren 2015/2016 wurde ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) für die oberfränkischen Kommunen Regnitzlosau, Rehau und Schönwald erarbeitet. Pilothaft wurden hierbei auch Möglichkeiten und Themen einer interkommunalen Zusammenarbeit über die Landes- und Bundesgrenze hinweg erkundet. Partner sind die sächsischen Kommunen Adorf, Bad Brambach, Bad Elster, Eichigt und Triebel sowie die Mikroregion Asch in Tschechien. Das ILEK bietet eine umfangreiche Ausarbeitung der Stärken, Schwächen und Entwicklungspotentiale der Region im Dreiländereck Bayern – Sachsen - Böhmen, was sich auch in den über 40 Projektvorschlägen des beauftragten Büros iF ideenFinden widerspiegelt.
Im März 2017 haben sich die drei bayerischen Kommunen als kommunale Arbeitsgemeinschaft (kurz ARGE) zusammengeschlossen und somit auch offiziell die „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Dreiländereck“ gegründet. Einer der ersten Schritte zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele ist die Suche nach einem Allianzmanager (m/w) für das bayerische Projektgebiet. Dienstherr und Sitz des Regionalmanagers wird die Stadt Rehau sein. http://www.stadt-rehau.de/sv rehau/rathaus/Stellenanzeigen/

Alpen-Modellregion gesucht - Brunner startet Wettbewerb

Geschrieben am 16. März 2017
http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2017/158881/index.php. Mit einem eigens initierten Wettbewerb will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Alpenregionen voranbreingen. Wie Brunner mitteilte, sollen dazu die besten Projektideen von Gemeindebündnissen ausgezeichnet werden. Wer kann teilnehmen? Gemeindeverbünde, die als Beispiel für andere Regionen bzw. Gemeindeverbünde im Alpenraum fungieren wollen. Die Form der Gebietsabgrenzung sowie die Wahl der Projekte und ihrer thematischen Schwerpunkte bleiben den Regionen überlassen. Die Gemeindeverbünde sollen in der Regel mindestens drei und maximal acht Kommunen umfassen. Der räumliche Schwerpunkt des jeweiligen Gemeindeverbundes sollte im südlichen Teil der Alpenlandkreise liegen. Die Alpen-Modellregionen können auch aus Gemeinden bestehen, die unterschiedlichen Landkreisen angehören.

Wettbewerb "Kerniges Dorf!" 2017

Geschrieben am 15. März 2017
Jetzt bewerben! Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2017. Der Wettbewerb „Kerniges Dorf!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 2013 und 2015 gefördert hatte, wird 2017 als Bestandteil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) fortgeführt. Ausgezeichnet werden Dörfer, die ihre bauliche Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen und dabei auf zukunftsfähige Ideen und Konzepte setzen. Das können Maßnahmen der Innenentwicklung sein wie die Umnutzung von Gebäuden oder ein mutiger Abriss. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der reduzierten Flächeninanspruchnahme z. B. durch Entsiegelung oder Flächenmanagement. Teilnehmen können Dörfer oder Ortsteile mit bis zu 3 000 Einwohner/-innen, die allein oder im Verbund mehrerer Dörfer ihre Ideen und Maßnahmen umsetzen.
Die fachliche Koordination und Durchführung des Wettbewerbs übernimmt die Geschäftsstelle „Kerniges Dorf!“ bei der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG).
Weitere Informationen und das Teilnahmeformular finden Sie unter http://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/Wettbewerbe/_texte/KernigesDorf.html

Attraktiv - und lukrativ? Ideelle und finanzielle Wertschätzungen Ländlicher Räume

Geschrieben am 13. März 2017
19. Münchner Tage für nachhaltiges Landmanagement am 13.-14. März 2017; Gleichwertige Arbeits- und Lebensbedingungen in allen Teilregionen ist erklärtes Ziel der Politik, gesetzlich verankert in Bundes- und Landesgesetzgebung. Doch während Metropolen als Motoren der Entwicklung eines Landes gelten und sich hier Geld, Wissen und Macht konzentrieren, scheinen ländliche Räume oft wenig Kapital aus ihrer Attraktivität schlagen zu können. Gibt es eine Schere der Wertigkeit zwischen Stadt und Land? Die Veranstaltung versucht Antworten zu finden und stellt anregende Ansätze vor.
Weitere Infos siehe Flyer
Anmeldung zur Tagung unter http://www.bole.bgu.tum.de oder unter
http://www.conftool.net/landentwicklung-muenchen-2017/

Pünktlich zum Frauentag - Empowerment für Bürgermeisterinnen

Geschrieben am 08. März 2017
Bürgermeisterinnen aus ganz Bayern besuchen das Seminar „Bürgermeisterin – mit Power und Know-how“ in der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten (SDL). Der inhaltliche Schwerpunkt des Seminars lag dieses Mal auf dem Themenbereich Emowerment. Die Teilnehmerinnen sind die Managerinnen ihrer Kommunen und somit für die Steuerung von Veränderungsprozessen verantwortlich. „Mit dem richtigen Know-how arbeitet man zielorientierter und kann Veränderungen aktiv und professionell gestalten“, so die Geschäftsführerin der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten, Gerlinde Augustin. Mit diesem speziell konzipierten Angebot möchten wir Bürgermeisterinnen Mut machen, Know-how vermitteln und die Netzwerkbildung anregen.

Um eigene Visionen und Strategien umzusetzen, benötigen Bürgermeisterinnen sehr unterschiedliche Kompetenzen auf hohem Niveau. Neben den fachlichen Kompetenzen ist Empowerment – stärkenorientierte Selbstkompetenz – für den langfristigen Erfolg als Bürgermeisterin entscheidend. Die Empowerment-Module dieses Workshops bieten Know-how zur Verhandlungsführung, Stärkung der Durchsetzungskraft und zum Umgang mit Widerständen. Zudem wird die individuelle Resilienz (Widerstandskraft) in den Blick genommen. Die stärkenorientierte Selbstkompetenz wird erweitert, damit Bürgermeisterinnen als Gestalterinnen der Kommunen gemeinsam mit dem Gemeinderat und Mitarbeiter/innen motiviert die Ziele im Interesse der Kommune erreichen.

Klima-und Bodentag, Klimagipfel 2017 der Initiative Rodachtal

Geschrieben am 02. März 2017
Freitag den 10. März 2017 um 13.00 Uhr im Kultursaal Seßlach, Luidpoldstr 3, 96145 Seßlach, Oberfranken, ab 13.00 Uhr bis 16.45 Uhr.
Die Starkregenereignisse im Jahr 2016 insbesondere in Niederbayern mit katastrophalen Folgen für die dort lebenden Menschen haben uns wieder einmal verdeutlicht, dass der Klimawandel nicht kommt, sondern wir schon mittendrin stecken.Die Frage wird nur sein, „Wie stark werden die klimatischen Veränderungen sein und wie können wir darauf reagieren?“
Diese Frage, die Auswirkungen auf die Landwirtschaft in der Region sowie in diesem Zusammenhang Aspekte der Düngung und Bodenbewirtschaftung insbesondere im Hinblick auf Boden-, Wasser- und Gewässerschutz werden im Rahmen des Klima- und Bodentags beleuchtet. Die Akteure des Projekts „boden:ständig Seßlach“ beschäftigen sich bereits seit vergangenem Jahr intensiv mit Produktionsmethoden und Landschaftsbestandteilen sowie insbesondere dem Grundwasserschutz in ihrem Gebiet. Der Klima- und Bodentag soll hierzu wesentliche Erkenntnisse vermitteln.
Wir als Initiative Rodachtal e.V. sehen den Klima- und Bodentag als wichtigen Baustein in unserem Bestreben, die natürlichen Lebensgrundlagen in der Region zu erhalten und nachhaltig zu entwickeln.

Das Gemeindeblatt; Grundlagen und Texte schreiben

Geschrieben am 01. März 2017
Sie geben Ihr eigenes Gemeindeblatt heraus, Sie wollen es verbessern, wollen es aktueller machen und möchten, dass es bei den Bürgern heiß begehrt wird.Lernen Sie, wie aus einer Informationsquelle ein Lieblingsblatt wird oder wie Sie Texte mit mehr Lesevergnügen gestalten. Fotoworkshop am 26.4.2017

Fränkische Schweiz Aktiv e.V.

Geschrieben am 22. Februar 2017
12 Gemeinden gründen ILE "Fränkische Schweiz Aktiv"
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase war es nun soweit: Am 15. Februar 2017 unterzeichneten die 12 Bürgermeister der Gemeinden Ebermannstadt, Gößweinstein, Kirchehrenbach, Kunreuth, Leutenbach, Pinzberg, Pretzfeld, Unterleinleiter, Waischenfeld, Weilersbach, Wiesenthau, Wiesenttal eine Gründungsurkunde zur Bildung der ILE "Fränkische Schweiz AKTIV".

Eine ILE ist eine Integrierte Ländliche Entwicklungsgemeinschaft, die das Ziel verfolgt, ein gemeinsames Wirken von Akteuren in der Region zu erreichen. Nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker!" erfolgt ein Zusammenschluss der Gemeinden als Verein unter Mitwirkung von Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Bürgerinnen und Bürgern. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung soll so der ländliche Raum gestärkt und weiterentwickelt werden. Integrierte Ländliche Entwicklung Oberfranken steigert die Lebens- und Standortqualität in der Region und gibt damit Entwicklungsimpulse für jede Einzelgemeinde sowie für den Gemeindeverbund. Ohne die eigene Identität einzelner Gemeinden aufzugeben, erarbeitet die Kooperation gemeinsame Lösungen zu aktuellen ökonomischen, ökologischen oder sozialen Anforderungen. Vielfach werden zudem Einsparmöglichkeiten durch zukunftsweisende Synergiemaßnahmen erschlossen, die wirtschaftlich und nachhaltig nur gemeinsam geplant und ausgeführt werden können. Aktuelle Aufgabenfelder sind: Belebung der Ortskerne, Energiewende, Ausbau von Wegen, demografischer Wandel, Tourismus.

Nachdem sich die 12 Bürgermeister der ILE "Fränkische Schweiz AKTIV" bereits im Sommer 2016 bei einem 2-tägigen Workshop an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim über gemeinsam Ziele verständigt haben, werden in den kommenden Monaten Fachbüros die Vitalität der Ortsstrukturen untersuchen und für das weitere Vorgehen ein Entwicklungskonzept erstellen. In der Umsetzungsphase ist der Einsatz eines Regionalmanagers geplant. Die über 30.000 Bürger der ILE profitieren schon jetzt vom Zusammenschluss der Gemeinden: Der Verein erhält vom Amt für Ländliche Entwicklung eine 75-prozentige Förderung auf die Kosten der Konzepterstellung.

Weitere Infos siehe http://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Zwoelf-Gemeinden-gruenden-ILE-Fraenkische-Schweiz-aktiv;art154303,2505706

Landkreis Günzburg - Bürgermeisterseminar in der SDL Thierhaupten

Geschrieben am 20. Februar 2017
27 Bürgermeister und Landrat Hubert Hafner informieren sich über die Themen Generationen, Nahversorgung und Kommunikation. In klösterlicher Atmosphäre hatten die Bürgermeister Gelegenheit zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Gemeinsam mit Fachleuten wurden viele Ideen entwickelt, die in den Kommunen angegangen werden müssen. Es ist ungewöhnlich und zugleich äußerst anerkennenswert, dass sich Landrat Hafner und seine Bürgermeister 1 1/2 Tage Zeit nehmen, um den Landkreis weiterzuentwickeln und den Wandel konstruktiv zu gestalten.

Boden:ständig - Forum, 160 Gäste aus ganz Bayern

Geschrieben am 15. Februar 2017
Von Staatsminister Helmut Brunner, einem bekennenden Anhänger von boden:ständig, gab es viel Lob und eine großartige Nachricht: Acht neue Fachleute an den Ämtern für Ländliche Entwicklung sollen sie Initiative für mehr Boden- und Gewässerschutz noch schneller voranbringen. Bei der ausgewogenen Mischung aus fundierten Fachreferaten und leidenschaftlichen Praktiker-Berichten wurde schnell klar: Alle Beteiligten arbeiten mit voller Kraft in dieselbe Richtung. Der Erhalt der Böden und der Gewässer in Bayern wird bei boden:ständig mit großer Kompetenz der Landwirte und der Behörden vorangetrieben. In den bereits über 40 Projektgebieten ist besonders der persönliche Austausch zwischen den Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen wichtig für den Erfolg. Alle waren sich einig, dass gerade nach der katastrophalen Flut in Rottal-Inn das Interesse der Bürger und der Grundbesitzer an Maßnahmen zum Bodenerhalt und zum Wasserrückhalt groß ist. Diese Sensibilität gilt es zeitnah zu nutzen. So schickten viele Redner die Botschaft an die Staatsregierung, Kommunen und Landwirte zu unterstützen, in dem die Bürokratie möglichst gering gehalten wird. Beim anschließenden Stehempfang zeigte sich einmal mehr: Beim Reden kommen die Leut‘ zusammen. Behördenleiter, Projektbegleiter, Bürgermeister und Landwirte standen noch lange beisammen, erklärten sich ihre fachlichen Situationen oder erzählten sich ganz persönliche Erlebnisse, die sie mit Boden:ständig verbinden.

Zur Ausbildung in der SDL Thierhaupten

Geschrieben am 15. Februar 2017
Im Rahmen ihrer Ausbildung (Ausbildung zum Einstieg in der 4. Qualifizierungsebene der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik) besuchten Referendarinnen die SDL Thierhaupten. Begleitet wurde die Gruppe von Projektleiter und SDL- Moderator Manfred Pfeiffer (4.v.li). Geschäftsführerin Gerlinde Augustin stellte die Schule der Dorf- und Landentwicklung vor. Desweiteren lernten die Referendare die Flurordnung Thierhaupten III in der Praxis kennen.

Social Network in der Dorferneuerung

Geschrieben am 13. Februar 2017
Schüler und Schülerinnen des Stiftland-Gymnasiums entwickeln Soziales Netzwerk.

Tirschenreuth. Eine außergewöhnliche Kooperation sind das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz und das Stiftland-Gymnasium eingegangen. In einem so genannten P-Seminar im Fach Informatik entwickelten Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs ein eigenes Soziales Netzwerk, das im Gegensatz zum Vorbild facebook auch von Behörden eingesetzt werden kann. „P“ steht für „Praxis“, und was die Abiturienten nach einjähriger Arbeit vorweisen können, soll am ALE Oberpfalz nun auch in der Praxis angewendet werden.
Weitere Info´s, siehe Pressemitteilung.

Dorferneuerung wird weiter gestärkt

Geschrieben am 13. Februar 2017
Seit 1.Februar 2017 sind die neuen Dorferneuerungsrichtlinien in Kraft. Jetzt können erstmals Kleinstunternehmen gefördert werden, wenn sie Investitionen zur Sicherung, Schaffung, Verbesserung und Ausdehnung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung tätigen. Als Kleinstunternehmen gelten Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz unter 2 Millionen Euro. Grundversorgung bezeichnet dabei die Deckung der Bedürfnisse der Bevölkerung mit Gütern oder Dienstleistungen des wiederkehrenden Bedarfs. Beispiele hierfür sind die Herstellung und der Verkauf von Nahrungsmitteln und Getränken, der Einzelhandel von sonstigen Gütern wie z.B. Reinigungs- oder Körperpflegeprodukten, die Instandhaltung von Gebäuden sowie Gesundheits- und Pflegedienstleistungen. Mit der neuen Fördermöglichkeit geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Die Förderung im Rahmen der Dorferneuerung kann damit noch mehr als bisher dazu beitragen, die Lebensbedingungen in den ländlichen Räumen zu verbessern. Die Dorferneuerungsrichtlinien finden Sie unter:
http://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/agrarpolitik/dateien/dorfr_le.pdf

Gemeindezentrum Fraunberg - Symbol der Bürgerkommune

Geschrieben am 08. Februar 2017
Kürzlich wurde das neue Gemeindezentrum in Fraunberg, Lkr. Erding, eingeweiht und offizell übergeben. Das Gemeindezentum ist mit seiner modernen ansprechenden Architektur ein wichtiges identifikationsstiftendes Gebäude für die Fraunberger. In direkter Nachbarschaft zu den historischen Gebäuden Kirche und Schloss befinden sich im Gemeindezentrum Bank, Rathaus und ein Bürgerbereich. Fachlich und finanziell gefördert wurde das Projekt vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern. Der Planungsprozess wurde durch einen Bürgerbeteiligungsprozess begleitet.

Alte Bauten, neues Leben

Geschrieben am 30. Januar 2017
Einfamilienhäuser 50/60/70. In den 1950er bis 1970er Jahren wurde in Deutschland ein großer Teil des Wohnungsbestandes errichtet. Diese Gebäude sind inzwischen gealtert und bedürfen einer Anpassung an die gewandelten Ansprüche. Ein umfassender Generationenwechsel ist auch erforderlich, damit diese Gebiete in eine neue Lebenszyklusphase als attraktive Standorte für unterschiedliche Nachfragegruppen und Haushaltsformen eintreten können.
Die Wüstenrot-Stiftung hat eine erste umfassende Untersuchung der Nutzungs- und Anpassungsfähigkeit von Ein- und Zweifamillienhäusern an die Kriterien einer veränderten Nachfrage durchgeführt, deren Ergebnisse 2012 veröffentlicht wurden. In einer zweiten bundesweiten Untersuchung standen nun bereits vorhandene Umsetzungen im Vordergrund. Anhand unterschiedlicher Fallbeispiele und Referenzprojekte wird erkennbar, welch breites Spektrum an Handlungsoptionen es gibt. Sie werden in dieser Publikation vorgestellt - nicht als Standardlösungen, sondern als praxiserprobte Anregungen und empfehlenswerte Strategien, um daraus an anderen Orten eigenständige Konzepte ableiten zu können. Die Publikation kann kostenlos bestellt werden. http://www.wuestenrot-stiftung.de/publikationen

Anbei die bayerische Studie über ältere Einfamilenhäuser

"Wohnen beim Kramer" - Senioren-Wohngemeinschaft in Schleching

Geschrieben am 24. Januar 2017
Viele ältere Menschen wollen oder können nicht mehr alleine leben, weil die Lebensumstände sich geändert haben. Deshalb hat die Gemeinde Schleching seit kurzem ein besonderes Wohnangebot (Senioren WG) für ältere Menschen geschaffen. Die Wohngemeinschaft ist für Senioren oder Menschen mit Handicap geeignet. Bis zu 5 Personen können zukünftig in einem barrierefreien Haus „beim Kramer“ in einer Wohngemeinschaft leben. Jeder Mieter steht ein Zimmer mit Nasszelle zur Verfügung. In den Gemeinschaftsräumen gibt es Gelegenheiten für Begegnungen und Freizeitaktivitäten. In das Gebäude wurden ein barrierefreier Zugang und ein Aufzug eingebaut. Im Erdgeschoß des Hauses befindet sich der gemeinschaftlich geführte Dorfladen für die Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs für die Schlechinger. Eigentümer des Gebäudes ist die Gemeinde Schleching. Die Sanierung und der Umbau wurden von der Gemeinde und über diverse Förderprogramme finanziert. Die zusätzlich gegründete Nachbarschaftshilfe unterstützt die Wohngemeinschaft und alle älteren und hilfsbedürftigen Menschen in Schleching. Die Koordination übernimmt eine hauptamtliche Mitarbeiterin (20 Stunden pro Woche); derzeit gibt es etwa 35 ehrenamtliche Helfer, die u.a. Fahrdienste und Begleitdiente mit dem „Bürgermobil“ (Elektrofahrzeug) durchführen. Anbei weitere Infos. Lesen Sie die Projektbeschreibung von Schleching, denn das „Soziale Miteinander“ ist nur ein Aspekt des ganzheitlichen Entwicklungsprozesses in der Gemeinde

Hand in Hand für die Waldbauern

Geschrieben am 19. Januar 2017
Zeit ist Geld. Dies gilt für die Landwirtschaft wie für die Forstwirtschaft gleichermaßen. Leider lassen die vorhandenen Besitzstrukturen und Erschließungswege im Wald oftmals keine rationelle und nachhaltige Bewirtschaftung zu. Eine umfassende Lösung dieses Problems stellten betroffene Waldbesitzer zusammen mit Behördenvertretern bei einer Informationsveranstaltung in Ursensollen, Lkr. Amberg-Sulzbach, vor.
„Wir konnten unsere Eigentumsflächen nur auf sehr schlecht befahrbaren Wegen erreichen. Teilweise gab es keine eigene Erschließung“ so erinnerte sich Thomas Dengler, einer der beteiligten Waldbesitzer. Ein weiteres Problem war die ungünstige Aufteilung ihrer Eigentumsflächen. Die Lösung lieferte das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz mit dem Freiwilliger Landtausch.Der Freiwillige Landtausch ist eine einfache und schnelle Form der Bodenordnung nach dem Flurbereinigungsgesetz für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke. Ziel des Verfahrens ist die Verbesserung der Besitzstruktur, um eine effizientere Bewirtschaftung der Flächen zu ermöglichen.„Die vier Tauschpartner in Winkl hatten vor dem Tausch insgesamt 80 Flurstücke, danach nur noch 24. Anbei weitere Informationen!

Flüchtlinge auf`s Land

Geschrieben am 10. Januar 2017
Ballungsräume wachsen – während ländliche Räume an Bevölkerung verlieren. Auch die Flüchtlinge scheinen die Metropolen und dynamischen Wirtschaftszentren zu bevorzugen. Angesichts der Wohnraumprobleme und Segregationsgefahren in Großstädten auf der einen Seite, und der Leerstandsproblematik und der Facharbeiterknappheit auf dem Land auf der anderen Seite, werden Forderungen laut, Zuwanderung gleichmäßiger zu verteilen. Welche Zukunftsperspektive kann das Land den Flüchtlingen bieten? Welche Chance stellen die Flüchtlinge für die ländlichen Gemeinden dar? Diesen Fragen ging das gemeinsame Sommerkolloquium der Bayerischen Akademie Ländlicher Raum und der Hanns-Seidel-Stiftung am 18. Juli 2016 in München nach. Die nun erschiene Publikation stützt sich auf den roten Faden der Veranstaltung und stellt wesentliche Positionen und beispielhafte Praxisansätze nun auch in schriftlicher Form zur Verfügung. Anbei eine kurze Zusammenfassung.
Silke Franke/ Holger Magel (Hg.).: Flüchtlinge aufs Land? (= Argumente und Materialien zum Zeitgeschehen Nr. 106; Hg.: Hanns-Seidel-Stiftung). München, Dezember 2016. 140 Seiten, ISBN 978-3-88795-521-2
Download hier

https://www.hss.de/themen/integration-migration-asyl/artikel-detail-integraton-migration/fluechtlinge-aufs-land-news84/
Das Heft bestellen per Email bei http://steib@hss.de

Neujahrsgrüße

Geschrieben am 01. Januar 2017
Wir wünschen Ihnen viel Glück, Gesundheit und Erfolg sowie Mut Neues zu gestalten. Denn, es ist besser auf neuen Wegen etwas zu stolpern, als in den alten Pfaden auf der Stelle zu treten. In diesem Sinne, möge Ihnen alles gelingen und so gut werden, wie es nur werden kann! Ihre SDL-INFORM

Weihnachtswünsche

Geschrieben am 19. Dezember 2016
Wir wünschen Ihnen zum Weihnachtsfest Zeit, Ruhe, Entspannung und viel Muße.
Ganz im Sinne dieser Definition (Brockhaus, 1979) Gemeint ist weniger das bloße "Müßigsein".... vielmehr eine bestimmte menschliche Haltung, gekennzeichnet vor allem durch gehörendes Schweigen und ein empfangedes Geöffnetsein der Seele. Zur Muße gehört außerdem ... ein Element feiernder Bejahung von Wirklichkeit und Leben insgesamt, wie sie zugleich auch die Voraussetzung des Festes ist. ... Muße ist das Fundament wahrer Kultur, d.h. alles dessen, was über die nackte Lebensnotdurft hinausgeht, aber denoch unentbehrlich ist für eine sinnvolle menschliche Existenz.

Wege zur Bewusstseinsbildung - Vortrag zum Thierhauptener Advent

Geschrieben am 12. Dezember 2016
Prof. Thilo Hinterberger von der Universitätsklinik Regensburg ist Physiker, Neuro- und Bewusstseinswissenschaftler. Prof. Hinterberger erklärte, wie Bewusstseinsbildung funktioniert. Er definierte verschiedenen Bewusstseinsfunktionen und ordnete diese hierarchisch. Seiner Meinung nach ist Bewusstsein immer ein subjektives Erleben. Wenn wir Bewusstsein bilden, dann interpretieren wir die Außenwelt. Viele Bewertungsprozesse laufen ständig automatisch ab. Hinterberger spricht von verschiedenen Bewusstseinsfunktionen, die wir brauchen, wie das rational logische Denken, um die Welt bewältigen zu können. Eine wesentliche Gehirnleistung ist das multiperspektivische Denken; dann ist man in der Lage, seinen eigenen Standpunkt aufzugeben und ist fähig für Empathie und strategisches Denken.
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Coworking im Fichtelgebirge

Geschrieben am 07. Dezember 2016
Eine relativ neue Arbeitsform, das Coworking (engl."zusammen arbeiten"), soll auch im Fichtelgebirge als Modellprojekt Einzug halten. In Städten bereits als attraktiver Treffpunkt und temporärer Arbeitsplatz für Kleinstunternehmer, Selbstständige und Digitale Nomaden etabliert, gibt es bisher auf dem Land in Bayern noch kaum Coworking Spaces. Das ALE Oberfranken unterstützt diese moderne Form der Zusammenarbeit. Das ALE hat die Netzwerk-Initiative Küko beauftragt das Modellprojekt zu initiieren. Ziele des Modellprojektes sind: Plattform für unternehmerische Menschen, Förderung der Kreativität, Sinnvolle Belebung von leerstehenden Gebäuden, Stärkung der Wirtschaft.
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Goldene Ehrennadel der SDL Thierhaupten für Monika Hirl

Geschrieben am 06. Dezember 2016
Vorstandsvorsitzender der SDL Jürgen Reichert und Geschäftsführerin Gerlinde Augustin überreichten Frau Monika Hirl die "Goldenen Ehrennadel" der SDL Thierhaupten.
"Wir schätzen ihre hohe Fachkompetenz und ihr langjähriges Engagement für die SDL Thierhaupten", so Gerlinde Augustin in ihrer Laudatio.
Auf dem Bild: Gerlinde Augustin, Monika Hirl und Jürgen Reichert

ILE - Waginger See - Rupertiwinkel startet in die Umsetzung mit Fachexkursion

Geschrieben am 01. Dezember 2016
Die Bauhütte - Vorzeigeprojekt in Perlesreuth. Zur Motivation und um wertvolle Informationen zu erhalten, besuchten engagierte Persönlichkeiten die ILE Ilzer-Land. Praktiker berichteten über ihre Projekte, deren Umsetzen und den damit erzielten Mehrwert für die Region und die Marke Ilzer Land. Die Fachexkursion ermöglichte zwischen den Akteuren der beiden ILEs interessante Begegnungen, rege Diskussionen und einen intensiven Austausch. Lesen Sie mehr!

Thierhauptener Advent 2016

Geschrieben am 29. November 2016

Es ist wieder so weit! Die Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten feiert am 30.Nov. den 22. traditionellen „Thierhauptener Advent“.
Als Festredner begrüßten wir Herrn Prof.Dr. Thilo Hinterberger. Sein Vortrag lautet "Bewusstseinsbildung in Gesellschaft, Bildung und Wissenschaft"

Wir freuen uns!

Die Ortschronik- Konzept und erzählendes Schreiben interessanter Geschichten aus der Kommune

Geschrieben am 21. November 2016
Die Chronik wird von vielen gelobt, von einigen gekauft und von wenigen gelesen. Das Heimat-/Lesebuch wird von allen geliebt, von vielen gelobt, von vielen gekauft und auch gelesen. Denn das Lesebuch nimmt immer wieder Bezug zum Leben in der JETZT-Zeit, dafür pladiert die Seminarleiterin. Das Lesebuch findet Anknüpfungspunkte an das erlebte tägliche Leben. Es ist optisch
ansprechend und vor allem NICHT SO DICK! Lieber zwei oder drei Bände mit unterschiedlichen Themen, als eine Schwarte! Wenn Sie Unterstützung brauchen, einfach melden. Anbei eine Nachlese!

Netzwerktreffen des Europäischen Bildungsforums für ländliche Entwicklung

Geschrieben am 17. November 2016
Im Bildungshaus Kloster Neustift,Südtirol, fand kürzlich das Netzwerktreffen statt.
Unter dem Motto "Lebensqualität durch Nähe" stellte die Tagung regionale und internationale Projekte vor, die das Ziel verfolgen, langfristig die Lebensqualität in Gemeinden und Regionen zu sichern. Aber was bedeutet Lebensqualität in der Region und für den Einzelnen? Lebensqualität ist nicht unbedingt gleichzusetzen mit Verfügbarkeit eines Nahversorgers und einer Gaststätte im Dorf. Es verlangt eine langfristige Erhaltung von Lebensqualität durch Bewusstseinsbildung, die dazu dient, die Bürgerinnen und Bürger in den Gemeinden zu mobilisieren, damit sich viele aktiv in der Gestaltung ihres Lebensraumes in ihrer Gemeinde einbringen. Das Netzwerk ist ein Zusammenschluss europäischer Bildungseinrichtungen, die Bürgerinnen und Bürger sowie politisch Verantwortliche europaweit in ihrem Engagement für die ländlichen Räume stärken, unterstützen sowie nachhaltige und eigenständige Entwicklungsprozesse fördern. Das europäische Bildungsforum will in Form einer Informations- und Ideenbörse die Partnerschaft zwischen den Regionen Europas stärken und den interkulturellen Dialog in den ländlichen Räumen zwischen den EU-Staaten fördern.

Die Bürgermeisterin mit Power und Know-how

Geschrieben am 11. November 2016
Bürgermeisterinnen-Seminar nun schon 20 mal veranstaltet!
Zitate von Teilnehmerinnen "Die Seminare für Bürgermeisterinnen sind für mich Fixtermine im Jahr. Ich lerne immer wieder etwas dazu und habe dort die Zeit Neues zu trainieren. Die Atmosphäre ist entspannt und kollegial, das Ambiente wunderbar.“ 1.Bgm. Muggenthal, Wörthsee." "Die Seminarinhalte sind praktisch und sehr gut im Alltag zu verwenden. Toll ist, dass die Referentin individuell auf und Teilnehmerinnen eingestellt hat und die Themen so extrem verständlich und praxisnah erarbeitet". 1. Bgm. Schewetzky, Kettershausen.
"Ich war schon mehrfach auf Fortbildung in den Bürgermeisterinnen-Seminaren. Die Seminarinhalte und das Gelernte erleichtern den täglichen Alltag enorm, weil zielgerichtet und effizient an die kommunalen Themen, aber auch an Probleme herangegangen wird. Auch der Austausch mit Kolleginnen bereichert den Erfahrungsschatz. Herzlichen Dank dafür",
1. Bgm.Thea Barnsteiner, Görisried.

Das nächste Seminar findet am 8./9.03.2017 statt. Anbei der Flyer.

Sozialstrukturen aufbauen - für ein selbständiges und autonomes Leben

Geschrieben am 07. November 2016
Asylbewerber im Dorf; In diesem Seminar wurde intensiv über die Arbeit der Asyl-Koordinatoren gesprochen. Teilweise sind in Kommunen Stellen geschaffen worden. Unterschiedliche Aufgaben kommen auf die "Koordinatoren" zu und die Rahmenbedingungen sind sehr differenziert. Tenor war, Kommunen brauchen langfristige Konzepte, wie das soziale Miteinander in Zukunft organisiert werden soll. Die nächste Veranstaltung zum Thema findet am 10.3.2017 statt. Wenn Sie Interesse haben, schicken Sie ein Mail!

20. Plankstettener Gespräch

Geschrieben am 02. November 2016
Unter dem Motto "Smart und kreativ - der ländliche Raum als Zukunftslabor", hat der Zukunftsforscher Andreas Reiter aus Wien in der SDL Plankstetten einen Vortrag gehalten. Wichtig ist, so Reiter, dass wir aus Information Wissen schaffen. Wir müssen die Bindungskräfte der Menschen stärken, denn die Zuweisungen zu Stadt und Land brechen auf. Es gibt dennoch eine Sehnsucht nach Verankerung. Reiter sieht die Kreativität als Überlebensmittel. Es gilt die Lebenskultur zu schärfen und zu verfeinern, sinnliche Erfahrungen zu ermöglichen, das Profil zu schärfen und eine regionale Marke zu bilden.
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