Informationsplattform
ländlicher Raum und Landentwicklung

Aktuelle Nachrichten

Bergsteigerdörfer - Sachrang und Schleching

Geschrieben am 24. Juli 2017
Feierlich unterzeichneten die beiden Bürgermeister in Anwesenheit der Ministerinnen Ilse Aigner und Ulrike Scharf die Deklaration des Deutschen Alpenvereins (DAV). Damit sind die beiden Dörfer nach Ramsau das zweite und dritte Bergsteigerdorf in Deutschland.
Nachhaltige Entwicklung Schleching und Sachrang setzten den Fokus damit nicht nur auf die eigene touristische Entwicklung, sondern auf die nachhaltige Entwicklung der gesamten Region. Eine große Gemeinsamkeit spielt bei der Bewerbung übrigens eine große Rolle: Zwischen beiden Gemeinden liegt der Geigelstein. In der Vergangenheit trennte dieser ebenso geschichtsträchtige wie beliebte Wanderberg Schleching und Sachrang. Wir gratulieren sehr herzlich!

Die Initiative "boden:ständig" macht Projekttag

Geschrieben am 19. Juli 2017
Kutzenhausen: Was passiert eigentlich mit dem Boden, wenn es regnet? Antworten auf diese Frage suchten die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Kutzenhausen, Landkreis Augsburg. Einen Tag lang haben die Schüler mit Begeisterung geforscht, um dem Geheimnis des Bodens auf die Spur zu kommen. Die wichtigste Erkenntnis war: Boden ist nunmal mehr als Dreck und braucht Schutz.

Lust auf Heimat

Geschrieben am 17. Juli 2017
Das Ehepaar Raab aus Friedberg erhielt kürzlich den Bayerischen Landeskundepreis des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege in Thierhaupten. Das Ehepaar Raab hat diesen Preis mehr als verdient, das unterstrich der Vorsitzende des Arbeitskreises für Landeskunde und Kulturlandschaft, Thomas Gunzelmann, in seiner Laudatio ebenso wie Landrat Klaus Metzger.

Wald im Allgäu - Ein Dorf mit Zukunft

Geschrieben am 26. Juni 2017
Die Gemeinde Wald im Landkreis Ostallgäu ist Bezirkssieger des Wettbewerbs "Unser Dorf hat Zukunft - Unser Dorf soll schöner werden". "Irre stolz" sei man, sagt Bürgermeisterin Johanna Purschke. Wald hat gut 1000 Einwohner und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Seeg. Über die ursprüngliche Idee der Dorfverschönerung hinaus beinhaltet der Dorfwettbewerb mittlerweile eine umfassende Sichtweise auf das Dorf. Der Wettbewerb soll die dörfliche Identität der Teilnehmer stärken und einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse auf dem Lande leisten. Neben dem bürgerschaftlichen Engagement wird die Pflege und der Erhalt von Natur und Umwelt bewertet. Herzlichen Glückwunsch!

Eine Idee trägt in die Zukunft

Geschrieben am 26. Juni 2017
Seit 25 Jahren gibt es die Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten. Das Jubiläum wurde am letzten Freitag mit rund 130 Gästen - darunter auch der Bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner - gefeiert. Wie angesehen die Bildungseinrichtung ist, machte die große Zahl prominenter Gäste deutlich, darunter Landtagsabgeordnete, Landräte, Bezirks- und Kreistagsabgeordnete, Bürgermeister und verschiedene Fachleute und Moderatoren. Seit ihrer Gründung haben 37.500 Teilnehmer in über 1.600 Veranstaltungen vom Wissen der Schule profitiert. Die SDL sei ein Musterbeispiel dafür, wie Menschen Initiativen entwickeln, um ihr Dorf und ihre Heimat gemeinsam zu gestalten, erklärte Minister Brunner in seiner Ansprache.
Unter "Aktuelles" finden Sie Fotos!

25 Jahre Verantwortung für das Land - gemeinsam Zukunft gestalten

Geschrieben am 16. Juni 2017
Die Schule der Dorf-und Landentwicklung feiert am 23.6.2017 ihr 25jähriges Bestehen. Staatsminister Helmut Brunner wird die Festrede halten. Zusätzlich kommen ehemalige Teilnehmer der Gründungszeit sowie Bürgermeister und Fachleute zu Wort. Die Veranstaltung wird musikalisch umrahmt von den Künstlern Monika Drasch (Grüne Geige) und Johann Zeller. Durch die Feier führt Herr Wolfgang Schneider vom Bayerischen Rundfunk.

Staatspreise für Erhalt der Baukultur im ländlichen Raum

Geschrieben am 09. Juni 2017
Für die herausragende Erneuerung und Wiederbelebung von denkmalgeschützten und ortsbildprägenden Gebäuden hat Landwirtschaftsminister Helmut Brunner kürzlich 14 private und kommunale Bauherren aus ganz Bayern mit Staatspreisen ausgezeichnet. Auf die Preisträger wartet eine Geldprämie von jeweils 2.000 Euro. Zwei weitere Projekte erhalten einen in gleicher Höhe dotierten Sonderpreis. Der Minister wird die Preise am 26. Oktober bei einem Festakt in der Münchner Residenz feierlich überreichen. Die ausgezeichneten Projekte sind laut Brunner beispielgebend für den Erhalt der Baukultur und von entscheidender Bedeutung für die Innenentwicklung der Dörfer.
Lesen Sie mehr unter http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2017/164239/index.php

Fachtagung zum Klimawandel - Ländliche Entwicklung unterstützt Gemeinden und Landwirte bei Anpassungsstrategien

Geschrieben am 07. Juni 2017
„Kommunen und Landwirte sind strategische Partner bei der Bewältigung des Klimawandels. Beide sind gefordert, ein zukunftsfähiges Wassermanagement zu entwickeln, in dem die Speicherfähigkeit der Böden erhöht, der Wasserrückhalt in der Fläche verbessert und Boden und Gewässer besser geschützt werden,“ machte Landwirtschaftsminister Helmut Brunner zum Auftakt der Fachtagung der Verwaltung für Ländliche Entwicklung in Bad Windsheim vor rund 450 Gästen klar. „Diese Partnerschaft möchte ich stärker ausbauen und unterstützen.“

Beispielhaft nannte Brunner die Initiative „boden:ständig“, die mit einer engen Partnerschaft zwischen Landwirten, Kommunen und Fachverwaltungen den Boden- und Gewässerschutz voranbringt. Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung habe auch mit Flurneuordnung, Dorferneuerung, Gemeindeentwicklung und Integrierter Ländlicher Entwicklung die geeigneten Instrumente, um bedarfsgerecht angepasste Strategien zu entwickeln und gemeinsam mit der Bevölkerung in konkreten Projekten umzusetzen. Zudem gelte es weiterhin den Klimaschutz zu forcieren. „Ziel muss auch künftig die Verminderung des Kohlendioxid-Ausstoßes und die Abkehr von Öl und Kohle sein. Auch deshalb, weil vom Einsatz erneuerbaren Energien der ländliche Raum profitieren kann!“

Die Kommunen im ländlichen Raum nehmen sich dieser Zukunftsthemen mit beträchtlichem Einsatz an. Gerade für die kleineren Gemeinden ist dies allerdings eine große Herausforderung“, so der Minister. „Deshalb brauchen sie kompetente Begleitung. Diese biete ich ihnen durch die Ämter für Ländliche Entwicklung an.“

Weitere Informationen siehe http://www.landentwicklung.bayern.de.

Dorfschätze im westlichen Steigerwald

Geschrieben am 07. Juni 2017
Seit 2007 arbeiten die neun Gemeinden Abtswind, Castell, Großlangheim, Kleinlangheim, Prichsenstadt, Rüdenhausen, Schwarzach am Main, Wiesenbronn und Wiesentheid in der Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE) „Dorfschätze“ zusammen. Ursprünglich zweckorientiert auf eine bessere Vermarktung ausgerichtet haben sich die Dorfschätze zu einem interkommunalen Verbund mit breit angelegtem Leitbild entwickelt. Eine Vielzahl umgesetzter Erfolgsprojekte stärken den Zusammenhalt und geben dieser Strategie recht. Eine umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und die intensiv gelebte Bürgerbeteiligung tragen zu dem hohen Bekanntheitsgrad und der großen Akzeptanz der Dorfschätze in der Region bei. Lesen Sie mehr darüber in der Projektbeschreibung!

Das Klima ändert sich - was tun?

Geschrieben am 22. Mai 2017
Fachtagung 2017 der Verwaltung für Ländliche Entwicklung im Kur & Kongress-Centrum Bad-Winsheim am 1. Juni 2017. Der Klimawandel ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Mit einer Zunahme von extremen Wetterereignissen wie Starkregen oder Trockenperioden macht er sich auch bei uns deutlich bemerkbar. Dies erfordert eine klimagerechte Landschaftsgestaltung, um gegen Überflutungen und Dürre besser gewappnet zu sein. Gleichzeitig gilt es auch weiterhin, den Klimaschutz zu intensivieren.
Unter dem Motto „Das Klima ändert sich – was tun?“ referieren und diskutieren Politiker, Experten und Praktiker. Praxisbeispiele sollen zeigen, was erreicht werden kann, wenn Gemeinden und Bürger vor Ort kreative Ideen entwickeln und gemeinsam anpacken. Lesen Sie mehr darüber im Flyer oder unter http://www.landentwicklung.bayern.de

Erste Projekte zur Förderoffensive Nordostbayern gemeldet

Geschrieben am 18. Mai 2017
Tirschenreuth. Um die innerörtlichen Leerstände zu beseitigen, hat der Freistaat Bayern die Förderoffensive Nordostbayern gestartet. Auch der Landkreis Tirschenreuth bekommt den Sonderfördersatz von bis zu 90 % in der Dorferneuerung und Städtebauförderung.
Bei einem Termin am Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz informierte sich MdL Tobias Reiß über den Stand der Förderoffensive im Landkreis Tirschenreuth. „Aktuell haben im Bereich der Dorferneuerung 11 Kommunen insgesamt 24 Projekte mit einer Investitionssumme von 5,5 Mio. Euro angemeldet. Dafür werden rund 3,1 Mio. Euro Fördermittel benötigt“, so Behördenleiter Thomas Gollwitzer. Zur Aufwertung des Ortsbildes sind Sanierungen, Umbauten sowie ein Abbruch für Ersatzbauten oder für ortsgerechte Freiflächengestaltung möglich. Die Förderung von privaten Maßnahmen ist nur im Rahmen einer Dorferneuerung möglich. Die Kommunen können diese Maßnahmen auch außerhalb von laufenden Dorferneuerungsmaßnahmen beantragen.

Die Beseitigung von innerörtlichen Leerständen ist für viele Kommunen im Landkreis Tirschenreuth ein brennendes Thema. Eine attraktive, lebendige Dorfmitte ist Grundvoraussetzung, damit insbesondere junge Familien im Dorf bleiben oder dort hinziehen. Das ALE Oberpfalz rechnet in den nächsten vier Jahren mit zahlreichen Förderanträgen von Privateigentümern und Kommunen. Für Tobias Reiß eine Selbstverständlichkeit, dass er die Behörde bei einer ausreichenden Fördermittelausstattung unterstützt: „Ich werde bei den anstehenden Haushaltsverhandlungen die Bedeutung der Förderoffensive Nordostbayern hervorheben und die weitere finanzielle Unterstützung für den Landkreis Tirschenreuth einfordern.“
MdL Tobias Reiß berichtet kurz vom geplanten neuen Studiengang „Geoinformatik und Landmanagement“ an der OTH Amberg-Weiden. Behördenleiter Thomas Gollwitzer und MdL Tobias Reiß sind sich einig: „Er ist ein Gewinn für die Oberpfalz und ein weiterer Baustein zur Unterstützung der Behördenverlagerungen.“

siehe Pressemitteilung

Zu Hause daheim; Innovationspreis für Schleching

Geschrieben am 11. Mai 2017
Wir gratulieren! Den mit 3000 Euro dotierten Preis gewann das Projekt der Seniorenwohngemeinschaft "Beim Kramer" im Ortszentrum von Schleching. Die Gemeinde hat es sich zur Aufgabe gemacht, ältere Menschen mit geeignetem Wohnraum zu versorgen. Neben der guten Erreichbarkeit bietet das Projekt auch ein bedarfsgerechtes Betreuungsangebot. Mit einem Festakt in München hat Bayerns Sozialministerin Emilia Müller den Preis übergeben. Die Ministerin lobte die Initiative mit den Worten"Die meisten älteren Menschen möchten so lange es geht in der vertrauten Umgebung wohnen bleiben. Die eigenen vier Wände sind viel mehr als ein Dach über dem Kopf. Sie geben Sicherheit und schenken Vertrauen", so die Ministerin. "Diesen Wunsch nach einem selbstbestimmten Leben wollen wir erfüllen. Dafür gibt es allerdings keine Patentlösung. Deshalb freue ich mich, mit dem Innovationspreis neue, kreative Projektideen auszuzeichnen. Den Preisträgern gratuliere ich herzllich. Mit ihren praxistauglichen Lösungen dienen sie auch als Vorbild für weitere Initiativen", so die Ministerin. Lesen Sie sie Projektbeschreibung!

Nachbarschaftsläden erfolgreich führen, Seminar im Schlossmarkt Windach

Geschrieben am 08. Mai 2017
Der jährlich stattfindende Erfahrungsaustausch, veranstaltet von der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten (SDL), fand heuer in Windach, Lkr. Landsberg a.Lech, statt. Der Schossmarkt wurde u.a. von der SDL und den Tagungsteilnehmern mit dem Prädikat „hervorragend“ ausgezeichnet. Es geht lebhaft zu an diesem Freitagtagvormittag, freute sich Geschäftsführerin Gerlinde Augustin. Diese lokalen Initiativen erfüllen viele Funktionen. Neben der Versorgung mit Gütern des täglichen Bedarfs sind sie wichtige Kommunikationszentren für die Menschen im Dorf und Ausdruck einer intakten Dorfgemeinschaft. Man bekommt Lust auf Gemeinschaft und Lust auf das Dorf stellte Gerlinde Augustin fest.

LandKULTUR - Neuer Bundeswettbewerb

Geschrieben am 03. Mai 2017
Das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) fördert immer weiter neue Modellvorhaben. Mit dem aktuellen Modellvorhaben LandKULTUR werden nun modellhafte und innovative Vorhaben gesucht, die kulturelle Aktivitäten und kulturelle Teilhabe in ländlichen Regionen erhalten und weiterentwickeln. Dabei geht es beispielsweise sowohl um neue Formen für eine zeitgemäße kulturelle Infrastruktur in ländlichen Räumen als auch um Kulturprojekte, -initiativen, -einrichtungen und -angebote, die als modellhaft angesehen werden können. Gesucht werden Vorhaben, die im bundesweiten Maßstab Modellcharakter aufweisen und andernorts als wegweisendes Vorbild dienen können. Je Vorhaben stehen aus dem Bundesprogramm Ländliche Entwicklung bis zu 100.000 Euro Fördermittel zur Verfügung. Bewerben Sie sich!

Die Bekanntmachung und weitere Informationen finden Sie unterhttp://www.ble.de/LandKULTUR

16 Vereine in Pfeffenhausen begrüßen Minister Brunner

Geschrieben am 02. Mai 2017
Insgesamt 16 Vereine aus Pfeffenhausen (Landkreis Landshut) stellten am Kirchplatz gemeinsam einen „Maibaum für Toleranz“ auf. Gleich zwei prominente Ehemalige aus der KLJB waren vor Ort: Staatsminister für Landwirtschaft und Forsten Helmut Brunner sowie Ruth Müller, MdL, aus Pfeffenhausen. Bei der Aufstellung des neuen „Maibaum für Toleranz“ packte die KLJB Holzhausen aus dem Nachbarort kräftig mit an und auch die Hallertauer Hopfenkönigin Sabrina Schmalhofer, Mädchenvorstand der benachbarten KLJB Rainertshausen, war vor Ort. Eine weitere Besonderheit ist, dass man den Maibaum in Pfeffenhausen auch gerne mit "ei" schreibt, also zum "Mei-Baum" umbenennt. Dies soll zum Ausdruck bringen, dass sich jeder mit seiner Heimat, seinem Verein und der Gemeinschaft des Maibaumes identifiziert und hinter den Aktionen steht.

Seßlacher Bierfest gefeiert

Geschrieben am 28. April 2017
Seßlach - Wer zum Bierfest nach Seßlach kommt, hat mit Flüssigem zu rechnen. "Wasser von oben und Bier an jeder Ecke", vermeldete Bürgermeister Martin Mittag bei der Eröffnung des bunten Treibens in Seßlach augenzwinkernd. Neun Brauhäuser präsentierten die Braukultur im Rodachtal. Außerdem war am Stand der Initiative Rodachtal der von der Brauerei Schleicher in Kaltenbrunn gebraute Zweiländer-Sud zu erwerben."Eine tolle Aktion", freut sich Wolfgang Korn, der gemeinsam mit Susanne Markusch aus Rödental nach Seßlach gekommen war. Mit Gerstensaft kennt sich Korn aus: Nach Brauereiwanderungen in Staffelstein und Umgebung veranstaltet der Rödentaler 2017 erstmals historische Brauereiwanderungen im Rodachtal. "Ich finde es toll, dass die Traditionen hier so gepflegt werden", sagten viele Gäste.
Alle Blicke auf sich zog am Abend Marko Meister von der Braugemeinschaft aus Lindenau, als er gemeinsam mit seinem Vater Egon die alte Tradition des Fasspichens zeigte. Über 50 Jahre alt sind die beiden Fässer, die er mithilfe flüssigen Pechs sterilisierte und abdichtete. Damit die Eichenfässer dabei nicht verbrennen, muss der Deckel nach dem Entzünden des Pechs gut schließen. Beim Abkühlen wird das Fass dann minutenlang hin und her gerollt. Entweicht der Druck beim Öffnen mit einem leichten "Puff", dann ist es dicht und die Fassreifen können wieder angebracht werden. So bekommt das Bier eine leicht rauchige Note - "wie ein guter Whisky", erläutert Marko Meister. Tourismuschefin Carolin Franz freute sich über viele neue Stände, die auch das in Seßlach ohnehin reichliche kulinarische Angebot noch erweiterten. Musikalisch untermalt wurde das Bierfest von der Stadtkapelle Seßlach, den Autenhaus'ner Musikanten und der Fränkischen Bauerninfanterie. Im nächsten Jahr wird das Bierfest am 28. April stattfinden.

Univ.-Prof. Dr. Walter Timo de Vries besucht die SDL Thierhaupten

Geschrieben am 24. April 2017
"Eine sinnvolle und wichtige Aufgabe" Mit diesen Worten zollte Prof. de Vries der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten große Anerkennung. Im Rahmen seiner Reise durch Schwaben lernte Prof. de Vries, Lehrstuhlinhaber der TU München, Fakultät für Bau Geo Umwelt, Lehrstuhl für Bodenordnung und Landentwicklung, verschiedene Verfahrenstypen des Amtes für Ländliche Entwicklung sowie die SDL kennen. Schwerpunkte waren die Flurneuordnung, Unternehmensverfahren, aber auch die Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) und die Dorferneuerung. Begleitet wurde Prof. de Vries von Johann Huber, Präsident des Amtes für Ländliche Entwicklung Schwaben, und von Abteilungsleiter Christian Kreye.

Ostergrüße

Geschrieben am 16. April 2017
Bunte Eier, Frühlingslüfte, Sonnenschein und Bratendüfte, heiterer Sinn und Festtagsfrieden sei zu Ostern allen Menschen beschieden.

Markt Ebrach

Geschrieben am 12. April 2017
Erstes Netzwerktreffen der ILE-Manager Oberfrankens in Ebrach

Die ILE-Manager Oberfranken trafen sich am 06.04.2017 zum ersten gemeinsamen Netzwerktreffen Oberfranken in Ebrach. Die Abkürzung ILE steht in diesem Zusammenhang für Integrierte Ländliche Entwicklung. Das heißt konkret, die jeweiligen Manager sind für mehrere Kommunen zuständig, die sich zusammenschließen um gemeinsam Projekte umzusetzen, die zuvor meist in einem Intergierten Ländlichen Entwicklungskonzept (kurz: ILEK) oder in einem Gemeindeentwicklungskonzept (kurz GEK) definiert wurden. Dabei geht es vor allem um Projekte, die ländliche Regionen stärken und entwickeln sollen und diese als Lebens-, Wohn- und Arbeitsraum attraktiv auch gegenüber Ballungszentren und Städten gestalten können.
Weitere Infos siehe Pressemitteilung

Hoher Besuch am Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz

Geschrieben am 06. April 2017
Der Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, Hubert Bittlmayer, besuchte erstmals das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz. Behördenleiter Thomas Gollwitzer stellte bei einem Rundgang das Dienstgebäude und aktuelle Arbeitsschwerpunkte vor.
Die Verwaltung für Ländliche Entwicklung ist ein wichtiger Partner der ländlichen Kommunen in Bayern. Allein in der Oberpfalz werden in den ca. 200 laufenden Vorhaben jährlich rund 11 Mio. Euro Fördermittel eingesetzt. An Hand zahlreicher Beispiele wie dem Hochwasserschutz Krumbach, der Initiative boden:ständig in Hagenohe, dem Kernwegenetz in der AOVE, der bayernweit einmaligen Initiative Heimat:unternehmen im Landkreis Tirschenreuth, dem Freiwilligen Landtausch im Wald und der Innenentwicklung im Markt Waldthurn überzeugte sich Ministerialdirektor Bittlmayer persönlich von der fachkundigen und engagierten Begleitung und Beratung durch die Mitarbeiter des ALE Oberpfalz. Ein weiteres Thema war die Nachwuchsgewinnung bei Ingenieuren: Da auf dem Arbeitsmarkt derzeit kaum qualifizierte Vermessungsingenieure zu finden sind, setzt die Verwaltung für Ländliche Entwicklung auf das Duale Studium. Das ALE Oberpfalz hat seit 2015 mit elf Studenten der Hochschule Würzburg-Schweinfurt Bildungsverträge geschlossen und beabsichtigt in den nächsten Jahren weiteren Schulabgängern aus der Region ein Studium und daran anschließend einen Arbeitsplatz am ALE Oberpfalz in Tirschenreuth anzubieten. Herr Bittlmayer begrüßte diese Initiative und sagte dem Behördenleiter Gollwitzer seine Unterstützung zu.

Bildunterschrift: Behördenleiter Thomas Gollwitzer übereichte Amtschef Hubert Bittlmayer einen Gruß aus der nördlichen Oberpfalz – Zoigl und einen passenden Bierkrug der Stadt Tirschenreuth
v.l.: Baudirektor (BD) Klaus Bergbauer, Ministerialrätin Helene Stegmann, Leitender BD (LBD) Willi Perzl, BD Thomas Henning, LBD Hans-Peter Schmucker, LBD Kurt Hillinger, Ministerialdirektor Hubert Bittlmayer, BOR Horst Wiesinger, LBD Thomas Gollwitzer

Netzwerktreffen zur interkommunalen Kooperation

Geschrieben am 04. April 2017
Das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz organisierte ein ILE- Treffen im KulturSchloß Theuern. Der Informations- und Erfahrungsaustausch stand im Mittelpunkt der Veranstaltung zur interkommunalen Kooperation am 31. März 2017. Zum zweiten Mal hat das Amt für Ländliche Entwicklung Oberpfalz ein Netzwerktreffen der 15 Oberpfälzer Integrierten Ländlichen Entwicklungen im KulturSchloss Theuern abgehalten. Rund 100 Bürgermeister, Regionalmanager und Umsetzungsbegleiter informierten sich aus erster Hand über
neue Instrumente und Methoden. Anbei weitere Informationen.

PR mal anders

Geschrieben am 04. April 2017
Mit solchen oder anderen Kärtchen erwecken Sie Neugierde, denn auf der Rückseite erfahren Sie wichtige Informationen. Mit Kreativität kann PR pfiffiger, wirksamer und einfacher werden und noch Spaß machen.

Nächster Termin: 04.07.2017 siehe Flyer

Netzwerktreffen; Integrierte ländliche Entwicklung (ILE)

Geschrieben am 29. März 2017
In Kirchanschöring fand kürzlich das Erste Netzwerktreffen der ILEs aus Oberbayern statt. "Die ILE ist nicht statisch, sondern ständig in Veränderung, sie muss sich an die neuen Themen und Herausforderungen anpassen, dabei soll immer der Nutzen und Mehrwert sichtbar gemacht werden", so Bürgermeister Hinterbrandner von der ILE Auerbergland. Im Rahmen der Veranstaltung fand ein interessanter Erfahrungsaustausch statt. Dabei ging es um Entstehung, räumliche Abgrenzung, Konzepterstellung die Formen der Zusammenarbeit und Bürgerbeteiligung, Umsetzungsbegleitung und die Betreuung durch das ALE. Zentrale Frage dabei war auch, wie kommen wir von Ideen zu Maßnahmen. Die Integrierte Ländliche Entwicklung bietet dabei einen wirksamen Ansatz zur eigenständigen Entwicklung einer Kleinregion. So vielfältig wie Oberbayerns Landschaften und Menschen sich darstellen, so unterschiedlich sind die Aufgabenstellungen und Ansätze in den acht oberbayerischen Integrierten Ländlichen Entwicklungen.





Ins Land der Gärten schauen

Geschrieben am 22. März 2017
Die ILE „Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz“, Oberfranken, ist ein seit 1999 existierender Zusammenschluss der Gemeinden Aufseß, Eckersdorf, Gesees, Glashütten, Hummeltal, Mistelbach, Mistelgau, Plankenfeld, der Städte Hollfeld und Waischenfeld sowie des Zweckverbandes Therme Obernsees und des Fördervereins Region Neubürg im westlichen Landkreis Bayreuth. Der Name „Neubürg“ stammt dabei vom gleichnamigen 587 Meter hohen Tafelberg im geographischen Zentrum des Gebiets. Der regionale Zusammenschluss, mit dem übergeordneten Ziel, die Region nachhaltig zu stärken, hat zwei zentrale Handlungsfelder:
„Ins Land der Gärten schauen“ ist ein Projekt der ILE „Rund um die Neubürg – Fränkische Schweiz e. V.“, welches in Anlehnung an die 2016 in Bayreuth stattfindende Landesgartenschau in Zusammenarbeit mit der GEO-PLAN GbR konzipiert wurde. Das Hauptanliegen des Projektes ist es, die Schönheit der Natur und der durch den Menschen geschaffenen Landschaftsbilder darzustellen und den Besuchern aufzuzeigen, was die Region zum übergeordneten Thema Garten – als Synonym für die Symbiose von Natur und menschlichen Schaffens – zu bieten hat. Beim Projekt „Ins Land der Gärten schauen“ verbinden insgesamt 18 Stationen in den drei Themenräumen Park- und Gartenanlagen, führen zu versteckten Kleinoden, bieten weite Blicke, lassen Geschichte erleben, Ruhe in der Natur finden und die Mystik des Ortes ahnen.
Jeder Themenraum hat dabei einen besonderen Schwerpunkt und einzigartige Sehenswürdigkeiten.
Anbei mehr Informationen

Oberfranken - Integrierte Ländliche Entwicklung Dreiländereck gegründet

Geschrieben am 17. März 2017
In den Jahren 2015/2016 wurde ein Integriertes Ländliches Entwicklungskonzept (ILEK) für die oberfränkischen Kommunen Regnitzlosau, Rehau und Schönwald erarbeitet. Pilothaft wurden hierbei auch Möglichkeiten und Themen einer interkommunalen Zusammenarbeit über die Landes- und Bundesgrenze hinweg erkundet. Partner sind die sächsischen Kommunen Adorf, Bad Brambach, Bad Elster, Eichigt und Triebel sowie die Mikroregion Asch in Tschechien. Das ILEK bietet eine umfangreiche Ausarbeitung der Stärken, Schwächen und Entwicklungspotentiale der Region im Dreiländereck Bayern – Sachsen - Böhmen, was sich auch in den über 40 Projektvorschlägen des beauftragten Büros iF ideenFinden widerspiegelt.
Im März 2017 haben sich die drei bayerischen Kommunen als kommunale Arbeitsgemeinschaft (kurz ARGE) zusammengeschlossen und somit auch offiziell die „Integrierte Ländliche Entwicklung (ILE) Dreiländereck“ gegründet. Einer der ersten Schritte zur Umsetzung der gemeinsamen Ziele ist die Suche nach einem Allianzmanager (m/w) für das bayerische Projektgebiet. Dienstherr und Sitz des Regionalmanagers wird die Stadt Rehau sein. http://www.stadt-rehau.de/sv rehau/rathaus/Stellenanzeigen/

Alpen-Modellregion gesucht - Brunner startet Wettbewerb

Geschrieben am 16. März 2017
http://www.stmelf.bayern.de/service/presse/pm/2017/158881/index.php. Mit einem eigens initierten Wettbewerb will Landwirtschaftsminister Helmut Brunner die nachhaltige und zukunftsfähige Entwicklung der Alpenregionen voranbreingen. Wie Brunner mitteilte, sollen dazu die besten Projektideen von Gemeindebündnissen ausgezeichnet werden. Wer kann teilnehmen? Gemeindeverbünde, die als Beispiel für andere Regionen bzw. Gemeindeverbünde im Alpenraum fungieren wollen. Die Form der Gebietsabgrenzung sowie die Wahl der Projekte und ihrer thematischen Schwerpunkte bleiben den Regionen überlassen. Die Gemeindeverbünde sollen in der Regel mindestens drei und maximal acht Kommunen umfassen. Der räumliche Schwerpunkt des jeweiligen Gemeindeverbundes sollte im südlichen Teil der Alpenlandkreise liegen. Die Alpen-Modellregionen können auch aus Gemeinden bestehen, die unterschiedlichen Landkreisen angehören.

Wettbewerb "Kerniges Dorf!" 2017

Geschrieben am 15. März 2017
Jetzt bewerben! Die Bewerbungsfrist endet am 31. Mai 2017. Der Wettbewerb „Kerniges Dorf!“, den das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) 2013 und 2015 gefördert hatte, wird 2017 als Bestandteil des Bundesprogramms Ländliche Entwicklung (BULE) fortgeführt. Ausgezeichnet werden Dörfer, die ihre bauliche Gestaltung an Veränderungen in der Bevölkerung anpassen und dabei auf zukunftsfähige Ideen und Konzepte setzen. Das können Maßnahmen der Innenentwicklung sein wie die Umnutzung von Gebäuden oder ein mutiger Abriss. Ein besonderes Augenmerk liegt auf der reduzierten Flächeninanspruchnahme z. B. durch Entsiegelung oder Flächenmanagement. Teilnehmen können Dörfer oder Ortsteile mit bis zu 3 000 Einwohner/-innen, die allein oder im Verbund mehrerer Dörfer ihre Ideen und Maßnahmen umsetzen.
Die fachliche Koordination und Durchführung des Wettbewerbs übernimmt die Geschäftsstelle „Kerniges Dorf!“ bei der Agrarsozialen Gesellschaft e.V. (ASG).
Weitere Informationen und das Teilnahmeformular finden Sie unter http://www.bmel.de/DE/Laendliche-Raeume/BULE/Wettbewerbe/_texte/KernigesDorf.html

Attraktiv - und lukrativ? Ideelle und finanzielle Wertschätzungen Ländlicher Räume

Geschrieben am 13. März 2017
19. Münchner Tage für nachhaltiges Landmanagement am 13.-14. März 2017; Gleichwertige Arbeits- und Lebensbedingungen in allen Teilregionen ist erklärtes Ziel der Politik, gesetzlich verankert in Bundes- und Landesgesetzgebung. Doch während Metropolen als Motoren der Entwicklung eines Landes gelten und sich hier Geld, Wissen und Macht konzentrieren, scheinen ländliche Räume oft wenig Kapital aus ihrer Attraktivität schlagen zu können. Gibt es eine Schere der Wertigkeit zwischen Stadt und Land? Die Veranstaltung versucht Antworten zu finden und stellt anregende Ansätze vor.
Weitere Infos siehe Flyer
Anmeldung zur Tagung unter http://www.bole.bgu.tum.de oder unter
http://www.conftool.net/landentwicklung-muenchen-2017/

Pünktlich zum Frauentag - Empowerment für Bürgermeisterinnen

Geschrieben am 08. März 2017
Bürgermeisterinnen aus ganz Bayern besuchen das Seminar „Bürgermeisterin – mit Power und Know-how“ in der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten (SDL). Der inhaltliche Schwerpunkt des Seminars lag dieses Mal auf dem Themenbereich Emowerment. Die Teilnehmerinnen sind die Managerinnen ihrer Kommunen und somit für die Steuerung von Veränderungsprozessen verantwortlich. „Mit dem richtigen Know-how arbeitet man zielorientierter und kann Veränderungen aktiv und professionell gestalten“, so die Geschäftsführerin der Schule der Dorf- und Landentwicklung Thierhaupten, Gerlinde Augustin. Mit diesem speziell konzipierten Angebot möchten wir Bürgermeisterinnen Mut machen, Know-how vermitteln und die Netzwerkbildung anregen.

Um eigene Visionen und Strategien umzusetzen, benötigen Bürgermeisterinnen sehr unterschiedliche Kompetenzen auf hohem Niveau. Neben den fachlichen Kompetenzen ist Empowerment – stärkenorientierte Selbstkompetenz – für den langfristigen Erfolg als Bürgermeisterin entscheidend. Die Empowerment-Module dieses Workshops bieten Know-how zur Verhandlungsführung, Stärkung der Durchsetzungskraft und zum Umgang mit Widerständen. Zudem wird die individuelle Resilienz (Widerstandskraft) in den Blick genommen. Die stärkenorientierte Selbstkompetenz wird erweitert, damit Bürgermeisterinnen als Gestalterinnen der Kommunen gemeinsam mit dem Gemeinderat und Mitarbeiter/innen motiviert die Ziele im Interesse der Kommune erreichen.

Klima-und Bodentag, Klimagipfel 2017 der Initiative Rodachtal

Geschrieben am 02. März 2017
Freitag den 10. März 2017 um 13.00 Uhr im Kultursaal Seßlach, Luidpoldstr 3, 96145 Seßlach, Oberfranken, ab 13.00 Uhr bis 16.45 Uhr.
Die Starkregenereignisse im Jahr 2016 insbesondere in Niederbayern mit katastrophalen Folgen für die dort lebenden Menschen haben uns wieder einmal verdeutlicht, dass der Klimawandel nicht kommt, sondern wir schon mittendrin stecken.Die Frage wird nur sein, „Wie stark werden die klimatischen Veränderungen sein und wie können wir darauf reagieren?“
Diese Frage, die Auswirkungen auf die Landwirtschaft in der Region sowie in diesem Zusammenhang Aspekte der Düngung und Bodenbewirtschaftung insbesondere im Hinblick auf Boden-, Wasser- und Gewässerschutz werden im Rahmen des Klima- und Bodentags beleuchtet. Die Akteure des Projekts „boden:ständig Seßlach“ beschäftigen sich bereits seit vergangenem Jahr intensiv mit Produktionsmethoden und Landschaftsbestandteilen sowie insbesondere dem Grundwasserschutz in ihrem Gebiet. Der Klima- und Bodentag soll hierzu wesentliche Erkenntnisse vermitteln.
Wir als Initiative Rodachtal e.V. sehen den Klima- und Bodentag als wichtigen Baustein in unserem Bestreben, die natürlichen Lebensgrundlagen in der Region zu erhalten und nachhaltig zu entwickeln.

Das Gemeindeblatt; Grundlagen und Texte schreiben

Geschrieben am 01. März 2017
Sie geben Ihr eigenes Gemeindeblatt heraus, Sie wollen es verbessern, wollen es aktueller machen und möchten, dass es bei den Bürgern heiß begehrt wird.Lernen Sie, wie aus einer Informationsquelle ein Lieblingsblatt wird oder wie Sie Texte mit mehr Lesevergnügen gestalten. Fotoworkshop am 26.4.2017

Fränkische Schweiz Aktiv e.V.

Geschrieben am 22. Februar 2017
12 Gemeinden gründen ILE "Fränkische Schweiz Aktiv"
Nach einer intensiven Vorbereitungsphase war es nun soweit: Am 15. Februar 2017 unterzeichneten die 12 Bürgermeister der Gemeinden Ebermannstadt, Gößweinstein, Kirchehrenbach, Kunreuth, Leutenbach, Pinzberg, Pretzfeld, Unterleinleiter, Waischenfeld, Weilersbach, Wiesenthau, Wiesenttal eine Gründungsurkunde zur Bildung der ILE "Fränkische Schweiz AKTIV".

Eine ILE ist eine Integrierte Ländliche Entwicklungsgemeinschaft, die das Ziel verfolgt, ein gemeinsames Wirken von Akteuren in der Region zu erreichen. Nach dem Motto "Gemeinsam sind wir stärker!" erfolgt ein Zusammenschluss der Gemeinden als Verein unter Mitwirkung von Wirtschafts- und Sozialpartnern sowie Bürgerinnen und Bürgern. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Ländliche Entwicklung soll so der ländliche Raum gestärkt und weiterentwickelt werden. Integrierte Ländliche Entwicklung Oberfranken steigert die Lebens- und Standortqualität in der Region und gibt damit Entwicklungsimpulse für jede Einzelgemeinde sowie für den Gemeindeverbund. Ohne die eigene Identität einzelner Gemeinden aufzugeben, erarbeitet die Kooperation gemeinsame Lösungen zu aktuellen ökonomischen, ökologischen oder sozialen Anforderungen. Vielfach werden zudem Einsparmöglichkeiten durch zukunftsweisende Synergiemaßnahmen erschlossen, die wirtschaftlich und nachhaltig nur gemeinsam geplant und ausgeführt werden können. Aktuelle Aufgabenfelder sind: Belebung der Ortskerne, Energiewende, Ausbau von Wegen, demografischer Wandel, Tourismus.

Nachdem sich die 12 Bürgermeister der ILE "Fränkische Schweiz AKTIV" bereits im Sommer 2016 bei einem 2-tägigen Workshop an der Schule für Dorf- und Flurentwicklung in Klosterlangheim über gemeinsam Ziele verständigt haben, werden in den kommenden Monaten Fachbüros die Vitalität der Ortsstrukturen untersuchen und für das weitere Vorgehen ein Entwicklungskonzept erstellen. In der Umsetzungsphase ist der Einsatz eines Regionalmanagers geplant. Die über 30.000 Bürger der ILE profitieren schon jetzt vom Zusammenschluss der Gemeinden: Der Verein erhält vom Amt für Ländliche Entwicklung eine 75-prozentige Förderung auf die Kosten der Konzepterstellung.

Weitere Infos siehe http://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Zwoelf-Gemeinden-gruenden-ILE-Fraenkische-Schweiz-aktiv;art154303,2505706

Landkreis Günzburg - Bürgermeisterseminar in der SDL Thierhaupten

Geschrieben am 20. Februar 2017
27 Bürgermeister und Landrat Hubert Hafner informieren sich über die Themen Generationen, Nahversorgung und Kommunikation. In klösterlicher Atmosphäre hatten die Bürgermeister Gelegenheit zum Informations- und Erfahrungsaustausch. Gemeinsam mit Fachleuten wurden viele Ideen entwickelt, die in den Kommunen angegangen werden müssen. Es ist ungewöhnlich und zugleich äußerst anerkennenswert, dass sich Landrat Hafner und seine Bürgermeister 1 1/2 Tage Zeit nehmen, um den Landkreis weiterzuentwickeln und den Wandel konstruktiv zu gestalten.

Boden:ständig - Forum, 160 Gäste aus ganz Bayern

Geschrieben am 15. Februar 2017
Von Staatsminister Helmut Brunner, einem bekennenden Anhänger von boden:ständig, gab es viel Lob und eine großartige Nachricht: Acht neue Fachleute an den Ämtern für Ländliche Entwicklung sollen sie Initiative für mehr Boden- und Gewässerschutz noch schneller voranbringen. Bei der ausgewogenen Mischung aus fundierten Fachreferaten und leidenschaftlichen Praktiker-Berichten wurde schnell klar: Alle Beteiligten arbeiten mit voller Kraft in dieselbe Richtung. Der Erhalt der Böden und der Gewässer in Bayern wird bei boden:ständig mit großer Kompetenz der Landwirte und der Behörden vorangetrieben. In den bereits über 40 Projektgebieten ist besonders der persönliche Austausch zwischen den Menschen aus den unterschiedlichen Bereichen wichtig für den Erfolg. Alle waren sich einig, dass gerade nach der katastrophalen Flut in Rottal-Inn das Interesse der Bürger und der Grundbesitzer an Maßnahmen zum Bodenerhalt und zum Wasserrückhalt groß ist. Diese Sensibilität gilt es zeitnah zu nutzen. So schickten viele Redner die Botschaft an die Staatsregierung, Kommunen und Landwirte zu unterstützen, in dem die Bürokratie möglichst gering gehalten wird. Beim anschließenden Stehempfang zeigte sich einmal mehr: Beim Reden kommen die Leut‘ zusammen. Behördenleiter, Projektbegleiter, Bürgermeister und Landwirte standen noch lange beisammen, erklärten sich ihre fachlichen Situationen oder erzählten sich ganz persönliche Erlebnisse, die sie mit Boden:ständig verbinden.

Zur Ausbildung in der SDL Thierhaupten

Geschrieben am 15. Februar 2017
Im Rahmen ihrer Ausbildung (Ausbildung zum Einstieg in der 4. Qualifizierungsebene der Fachlaufbahn Naturwissenschaft und Technik) besuchten Referendarinnen die SDL Thierhaupten. Begleitet wurde die Gruppe von Projektleiter und SDL- Moderator Manfred Pfeiffer (4.v.li). Geschäftsführerin Gerlinde Augustin stellte die Schule der Dorf- und Landentwicklung vor. Desweiteren lernten die Referendare die Flurordnung Thierhaupten III in der Praxis kennen.

Social Network in der Dorferneuerung

Geschrieben am 13. Februar 2017
Schüler und Schülerinnen des Stiftland-Gymnasiums entwickeln Soziales Netzwerk.

Tirschenreuth. Eine außergewöhnliche Kooperation sind das Amt für Ländliche Entwicklung (ALE) Oberpfalz und das Stiftland-Gymnasium eingegangen. In einem so genannten P-Seminar im Fach Informatik entwickelten Schülerinnen und Schüler des Abiturjahrgangs ein eigenes Soziales Netzwerk, das im Gegensatz zum Vorbild facebook auch von Behörden eingesetzt werden kann. „P“ steht für „Praxis“, und was die Abiturienten nach einjähriger Arbeit vorweisen können, soll am ALE Oberpfalz nun auch in der Praxis angewendet werden.
Weitere Info´s, siehe Pressemitteilung.

Dorferneuerung wird weiter gestärkt

Geschrieben am 13. Februar 2017
Seit 1.Februar 2017 sind die neuen Dorferneuerungsrichtlinien in Kraft. Jetzt können erstmals Kleinstunternehmen gefördert werden, wenn sie Investitionen zur Sicherung, Schaffung, Verbesserung und Ausdehnung der Grundversorgung der ländlichen Bevölkerung tätigen. Als Kleinstunternehmen gelten Betriebe mit weniger als 10 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz unter 2 Millionen Euro. Grundversorgung bezeichnet dabei die Deckung der Bedürfnisse der Bevölkerung mit Gütern oder Dienstleistungen des wiederkehrenden Bedarfs. Beispiele hierfür sind die Herstellung und der Verkauf von Nahrungsmitteln und Getränken, der Einzelhandel von sonstigen Gütern wie z.B. Reinigungs- oder Körperpflegeprodukten, die Instandhaltung von Gebäuden sowie Gesundheits- und Pflegedienstleistungen. Mit der neuen Fördermöglichkeit geht ein langgehegter Wunsch in Erfüllung. Die Förderung im Rahmen der Dorferneuerung kann damit noch mehr als bisher dazu beitragen, die Lebensbedingungen in den ländlichen Räumen zu verbessern. Die Dorferneuerungsrichtlinien finden Sie unter:
http://www.stmelf.bayern.de/mam/cms01/agrarpolitik/dateien/dorfr_le.pdf

Gemeindezentrum Fraunberg - Symbol der Bürgerkommune

Geschrieben am 08. Februar 2017
Kürzlich wurde das neue Gemeindezentrum in Fraunberg, Lkr. Erding, eingeweiht und offizell übergeben. Das Gemeindezentum ist mit seiner modernen ansprechenden Architektur ein wichtiges identifikationsstiftendes Gebäude für die Fraunberger. In direkter Nachbarschaft zu den historischen Gebäuden Kirche und Schloss befinden sich im Gemeindezentrum Bank, Rathaus und ein Bürgerbereich. Fachlich und finanziell gefördert wurde das Projekt vom Amt für Ländliche Entwicklung Oberbayern. Der Planungsprozess wurde durch einen Bürgerbeteiligungsprozess begleitet.

Alte Bauten, neues Leben

Geschrieben am 30. Januar 2017
Einfamilienhäuser 50/60/70. In den 1950er bis 1970er Jahren wurde in Deutschland ein großer Teil des Wohnungsbestandes errichtet. Diese Gebäude sind inzwischen gealtert und bedürfen einer Anpassung an die gewandelten Ansprüche. Ein umfassender Generationenwechsel ist auch erforderlich, damit diese Gebiete in eine neue Lebenszyklusphase als attraktive Standorte für unterschiedliche Nachfragegruppen und Haushaltsformen eintreten können.
Die Wüstenrot-Stiftung hat eine erste umfassende Untersuchung der Nutzungs- und Anpassungsfähigkeit von Ein- und Zweifamillienhäusern an die Kriterien einer veränderten Nachfrage durchgeführt, deren Ergebnisse 2012 veröffentlicht wurden. In einer zweiten bundesweiten Untersuchung standen nun bereits vorhandene Umsetzungen im Vordergrund. Anhand unterschiedlicher Fallbeispiele und Referenzprojekte wird erkennbar, welch breites Spektrum an Handlungsoptionen es gibt. Sie werden in dieser Publikation vorgestellt - nicht als Standardlösungen, sondern als praxiserprobte Anregungen und empfehlenswerte Strategien, um daraus an anderen Orten eigenständige Konzepte ableiten zu können. Die Publikation kann kostenlos bestellt werden. http://www.wuestenrot-stiftung.de/publikationen

Anbei die bayerische Studie über ältere Einfamilenhäuser
Nachrichtenarchiv
Projekte auf Google Maps