Resümee
Das Beispiel der Gemeinde Töpen verdeutlicht, dass selbst hervorragende wirtschaftliche Zahlen und viele Arbeitsplätze nicht automatisch zu einer steigenden Attraktivität der Gemeinde führen. Dennoch konnte Töpen den negativen Ruf aus der Vergangenheit erfolgreich abschütteln.
Dazu half ein abgestimmtes Maßnahmenkonzept und die starke Einbeziehung der Bürger. Oberste Priorität hatte die Stärkung der baulichen, sozialen und funktionalen Zusammenhänge. Durch die Dorferneuerung ist es gelungen bürgerschaftliches Engagement zu entwickeln und eine Verantwortungsgemeinschaft mit allen Generationen aufzubauen. Durch das ILEK "Bayerisches Vogtland" wurde der Grundstein für den Aufbau einer regionalen Identität gelegt, der bei konsequenter Umsetzung der Handlungsempfehlungen hilft, die regionale Wertschöpfung zu steigern.
Die aktive Auseinandersetzung der Gemeinde mit der demographischen Entwicklung führte zu einem Miteinander von Gemeinde, Bürgerschaft und Jugend. Ein Erfolg dieser Zusammenarbeit ist der Jugendtreff Töpen, der im Wettbewerb "Familienfreundliches Oberfranken 2011" ausgezeichnet wurde.