Der Erhalt des Natur- und Kulturraums in der AOVE hat nicht nur eine ökologische, sondern auch eine kulturelle und ökonomische Dimension. Eine ausgewogene Inwertsetzung soll die natürlichen Ressourcen nachhaltig und dauerhaft sicherstellen.
Visionen und Ziele der Bürger und Kommunen
Stärkung der regionalen Wirtschaftskreisläufe
Ausbau der regenerativen Energien
Koordination touristischer Angebote unter dem Dach der „Goldenen Strasse“, jener Handelsstraße, die auf Karl IV zurückgeht
Vernetzung von Tourismus und erneuerbare Energien und Integration in die Tourismusstrategie der Metropolregion Nürnberg; Erschließung neuer Zielgruppen unter Berücksichtigung der demographischen Entwicklung (Familien, Senioren)
Erhalt und Schaffung wohnortnaher Einkommensmöglichkeiten und Arbeitsplätzen für Landwirte, Frauen und Bürger
Inwertsetzung des natürlichen und kulturellen Potentials
Besondere Maßnahmen und Aktivitäten
Gründung eines Frauennetzwerkes als Weg zum beruflichen Erfolg für Frauen
Entwicklung der „Goldene Straße„ als Marke: Stärkung von Natur- und Kulturerlebnis sowie Entwicklung einer Völker verbindenden Tourismusstraße bis Prag
Karpfenland Mittlere Oberpfalz: Gezielte Vermarktung des Oberpfälzer Karpfens sowie Aufwertung der Teichlandschaften
Interkommunale Gewässerplanung für Gewässer III. Ordnung: Erstellung von Entwicklungszielen und Leitbilder für alle zu untersuchenden Gewässer.
Konzeption und Umsetzung des Freizeitparkes Monte Koalino: Der Monte Kaolino ist der höchste Sandberg in Europa. Er entstand aus der Aufschüttung von Quarzsand, der ein Abfallprodukt des Abbaus von Kaolin im Raum Hirschau ist; Erhalt der Kuturlandschaft um den Monte Kaolino sowie Entwicklung einer touristischen Infrastruktur (Freibad, Naturbad, Sandskistrecke, Hochseilgarten, Inlinerstrecke, Sommerrodelbahn, „GeoPark Kaolinrevier Hirschau-Schnaittenbach“ Camping, Farbenwald)
Gründung der AOVE-Bürgersonnenkraftwerke GmbH: Auf öffentlichen Dachflächen werden seit 2003 Photovoltaikanlagen (PV) installiert.
Gründung der AOVE-BioEnergie eG: Aufgabe sind die Planung, die Erstellung und der Betrieb von Anlagen zur regenerativen Energieerzeugung.
Gemeinsames Ökokonto in den neun AOVE-Gemeinden zum Schutz der Kulturlandschaft
Erfolge
Die Geschäftsstelle der AOVE koordiniert die vielfältigen touristischen Aktivitäten in den Einzelgemeinden. Durch die gemeinsame Vermarktung und die Profilierung der Natur- und Kulturangebote im Umfeld der „Goldenen Straße“ wird die Region „von außen“ wahrnehmbar. Im Tourismus und im Umweltbereich entstehen neue Arbeitsplätze und die Wertschöpfung bleibt in der Region.