Baukultur

Eine denkmalgeschützte Schule wird zur Begegnungsstätte, Kimratshofen (09.05.2012)

Die alte Schule in Kimratshofen, einem Ortsteil der Gemeinde Altusried, Landkreis Oberallgäu in Schwaben, wurde bereits im 18. Jahrhundert als Schul- und Mesnerhaus errichtet. Das Gebäude wurde im Laufe der Jahre sehr unterschiedlich genutzt und sollte abgerissen werden. Pfarrgemeinderat und Kirchenverwaltung hatten das Ziel, ein neues Pfarrheim an selber Stelle zu verwirklichen.
 
Doch schließlich kam alles anders. Finanzielle Gründe sowie persönliches Engagement führten zur Entscheidung, die alte Schule zu sanieren und Gelder zu sammeln. Das Gebäude wurde liebevoll saniert und dient heute als Ort der Begegnung. (mehr ...)

Ein 445 Jahre alter Bauernhof, Nußdorf am Inn (27.02.2012)

Im Winter 1563 / 1564 wurden die Bäume gefällt, mit denen wahrscheinlich 1564 der einzigartige Bauernhof am Entbach in Nussdorf am Inn erbaut wurde. Durch das besondere Engagement der Bauherren und ihrer Partner, wurde der alte denkmalgeschützte Bauernhof saniert und umgebaut. Entstanden ist eine besonders gelungene Kombination von Altem und Neuem; ein historischer Wohntraum auf dem neuesten Stand der Technik.
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"Alte Schulhaus", Lechbruck (27.02.2012)

Das alte Schulhaus in Lechbruck mit dem dominierenden Walmdach war schon immer ein Haus mit einem besonderen Flair; vor etwa 200 Jahren, zu seiner Bauzeit, aber auch im Laufe der Jahre. Allerdings drohte das große Gebäude im Ortszentrum zu verfallen und wurde schließlich verkauft. Die Bauherren haben die alte Schule mustergültig für eine gewerbliche Nutzung saniert. Im Obergeschoß ist nun die Hauptverwaltung einer Bildungseinrichtung, die den Geist des alten Schulhauses wieder aufnimmt.
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Remise nach historischem Vorbild, Schmidham (27.02.2012)

Im Jahr 1543 wird der als "Freyhof" bekannte Dreiseithof in Schmidham erstmals in den Chroniken erwähnt. Das ursprüngliche Arrangement aus einem Wohnhaus, einem Stadl und einer Remise hat bis heute Bestand. Das alte, denkmalgeschützte Bauernhaus wurde saniert; der Stadl wurde durch ein Wohnhaus ersetzt. Es blieb die Remise, die nicht mehr saniert werden konnte und nach historischem Vorbild neu gebaut wurde.
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Allgäuer Ständerbohlenhaus wird zum Museum, Bernbeuren (20.02.2012)

Das denkmalgeschützte Kiebelehaus besteht bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert mitten im Ort Bernbeuren. Nach unterschiedlichen Nutzungen befand sich das Gebäude in einem desolaten Zustand. Gemeinde und Museumsverein sanierten das Gebäude vorbildlich. Es wird heute als „Auerbergmuseum“ genutzt.
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"Alte Schule", Kellmünz (19.01.2012)

Die Sanierung der Alten Schule ist ein äußerst gelungenes Beispiel, sowohl für die technische Ausführung, als auch für das zeitgemäße und nachhaltige Nutzungskonzept. In ländlichen Gemeinden verändert sich der Bedarf an Mietwohnungen, gerade bei jüngeren und älteren Menschen. In Kellmünz haben sie mit dem Umbau der alten Schule wieder eine Perspektive, in ihrem Heimatort bleiben zu können, während der Ortskern aufgewertet und belebt wird.
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Der ehemalige Pfarrhof, Grimoldsried (21.12.2011)

Der denkmalgeschützte, ehemalige Pfarrhof in Grimoldsried wurde vor fast 300 Jahren erbaut. Seither hat das Haus in der Ortsmitte einen prägenden Charakter für Grimoldsried. Allerdings drohte das Gebäude nach vielen Umnutzungen und Leerständen zu verfallen, bevor eine Architektenfamilie den Pfarrhof entdeckte und vorbildlich sanierte, so dass der Pfarrhof heute wieder in neuem Glanz erstrahlt.  
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Obere Mühle in Rattelsdorf (21.12.2011)

Die denkmalgeschützte Obere Mühle an der Itz am Ortsrand von Rattelsdorf, ein ganzes Ensemble von Gebäuden, darunter ein Gesindehaus war sanierungsbedürftig. Es hat zunächst Jahre gedauert, bis sich ein Käufer fand, der bereit war, dieses Wagnis der Sanierung in Angriff zu nehmen. Obwohl ein Teil der Innenmauern bei der Sanierung einstürzte,  war die Sanierung überaus erfolgreich.
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Sanierung der Panzermühle, Nennslingen (21.12.2011)

Das heutige Baudenkmal mit einer Mühle und einer Schneidsäge stammt aus dem Jahr 1844. Zuletzt stand die Mühle über 40 Jahre leer bis die heutigen Bauherren den Entschluss fassten, die denkmalgeschützte Mühle zu sanieren. Im Prinzip blieb die historische Aufteilung und das ehemalige Erscheinungsbild erhalten. Trotz vieler Zweifel wurde die Panzermühle zu einem besonderen Schmuckstück.
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"Alte Schule", Obertrübenbach (19.12.2011)

Die „alte Schule“ in Obertrübenbach wurde um 1900 als neubarocker Halbwalmdachbau gebaut. Zusammen mit einer alten Wehrkirche und einem weiteren markanten Wohnhaus bildet es ein ortsbildprägendes Ensemble etwa in der Ortsmitte. Der Schulbetrieb fand bis 1967 statt, bevor das Objekt privat genutzt wurde und in die Jahre kam. Ein ortsansässiger Bauunternehmer sanierte schließlich die alte Schule im Sinne der Denkmalpflege.
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Hof mit Gastwirtschaft wird zur Tagungsstätte, Aichen (22.09.2011)

Der "Reiberhof", ein typischer Langhof aus dem Jahr 1870, war fast 100 Jahre ein mächtiger Bauernhof mit Gastwirtschaft, als der letzte Eigentümer starb. Das Anwesen stand leer und verfiel. Die Urenkelin der Eigentümerfamilie erkannte das Potential des Hofs und renovierte das Ensemble mit viel Liebe und unter größtmöglichem Erhalt alter Bausubstanz. Heute wird das Anwesen als Tagungs-, Freizeit- und Bildungsstätte genutzt.
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Fassadenrenovierung, Kirchenthumbach (16.09.2010)

Ein Brand 1870 führte zum Neubau des Anwesen am Marktplatz 11. Dabei erhielt das Gebäude eine klassizistische Fassade, die sich an dem Erscheinungsbild der Nachbarhäuser orientierte. Eine Gebäudesanierung führte 1970 zu einer starken Veränderung des Objekts und des gesamten Marktplatzensembles. Im Zuge der Dorferneuerung kamen die Eigentümer zu dem Entschluss, dem Gebäude sein historisch klassizistisches Erscheinungsbild zurück zu geben.
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Vom Kuhstall zum Metallbetrieb, Hegnabrunn (09.08.2010)

Ein  Bauernhof ohne Hofnachfolger. Dieses symptomatische Schicksal betrifft wohl viele Bauernhöfe in der Region und in ganz Deutschland. Dennoch bekamen der alte Kuhstall und einige andere ehemals landwirtschaftlich genutzten Gebäude eine neue Bestimmung als metallverarbeitender Betrieb.
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Tenne wird zur Wohnung, Greimersdorf (09.08.2010)

Die typisch fränkische Scheune mit einem Grundmauerwerk aus Sandsteinen und einem Fachwerkanteil wurde 1951 gebaut. Nach der Nutzung als Viehstall, Scheune und Getreidespeicher zerfiel das Gebäude zusehends. Ein Abriss kam für den Eigentümer nicht in Frage, folglich wurde die Scheune erfolgreich saniert und umgenutzt.
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"Neuer" Dreiseithof, Fratersdorf (09.08.2010)

Der Bauherr hatte schon seit seiner Jugend den Traum, den ehemaligen Göstlhof, einen Dreiseithof im Familienbesitz wieder zum Strahlen zu bringen. Er hat dazu über Jahre viel Erfahrung beim Bau und der Sanierung von Häusern gewonnen und ein Gespür für eine passende, landschaftstypische Baukultur entwickelt. Mit viel Idealismus, Mut und einem Ferienhof-Konzept, wurde nicht nur ein Jugendtraum erfüllt, sondern auch der Hof für folgende Generationen erhalten.
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Der Schafhof bei Büchold (13.07.2010)

Der Steinbachshof bei Büchold im Landkreis Main-Spessart ist im Volksmund schon lange auch als Schafhof bekannt und wird im 15. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Bis 1969 wurde der Steinbachhof als Schäferei genutzt. Für das zwischenzeitlich 45 Jahre leer stehende Gebäude wurde ein Gutachten beauftragt. Trotz des kritischen Befundes machten sich die Bauherren mit viel Engagement, Zeit und Eigenleistung an die Sanierung des Schafhofs.
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Umbau einer Scheune zum Wohnhaus, Dingolshausen (09.07.2010)

Das Anwesen der Eltern sollte nicht verfallen oder in fremde Hände kommen, deshalb haben sich die Bauherren zusammen mit den Fachplanern der Dorferneuerung um eine Lösung im Sinne der Innenentwicklung bemüht. Die Scheuen wurde zum Wohnhaus umgebaut und ein Neubau im Stil der vorhandenen Scheune beheimatet nun die Firma der Bauherren mit Büro und Ausstellungsräumen.
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Umbau und Sanierung eines Wohstallhauses in Köslau (09.07.2010)

Es handelt sich um eine typisch fränkische Hofanlage, bestehend aus einem zur Straße hin giebelständigen Wohnstallhaus mit Scheunen und Ställen, die um einen Innenhof gruppiert sind. Die ursprüngliche Hofanlage geht auf die Mitte des 17. Jahrhunderts zurück, während das heutige Wohnhaus 1821 erbaut wurde. Das denkmalgeschützte Wohnstallhaus stand drei Jahre leer, bevor es eine neue Besitzerin fand, die es beherzt sanierte.
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Dorfstube "Zum Wirt", Neualbenreuth (09.07.2010)

Das ehemalige Zollhaus war ein untergeordneter Teil eines Vierseithofs. Dieses schlichte, einstöckige Gebäude wurde später als Gesindehaus genutzt, während im Haupthaus bis etwa 1954 eine Gaststätte war. Mit dem Rückgang der Landwirtschaft und nach der Schließung der Gaststätte wurde nach einem neuen Nutzkonzept gesucht. 2002 nahmen die Besitzer einen neuen Anlauf, um das Objekt zu sanieren. Das Ergebnis:  eine geräumige Ferienwohnung und die neue Dorfstube „Zum Wirt“.
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Neues Wohnstallhaus, Tiefengrün (09.06.2010)

Das ehemalige Wohnstallhaus wurde schon im 15. Jahrhundert erstmals bezeugt und von 1750 stammt die bauliche Information „geschroten aus Holzbalken“. Nach mehreren Umbauten entsprach das langgestreckte Gebäude weder dem originalen Erscheinungsbild noch modernen Wohnbedürfnissen. Der Verkauf brachte eine positive Wendung. Heute ist das schmucke, ehemalige Wohnstallhaus eine geräumige Heimat für die siebenköpfige Familie und bietet noch eine Einliegerwohnung für Feriengäste
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Sanierung eines Wohnstallhauses, Aufhausen (09.06.2010)

Das große Wohnstallgebäude dominierte zeitlebens den nördlichen Ortsausgang von Aufhausen im Landkreis Dingolfing-Landau. Es ist deswegen für das Erscheinungsbild des Dorfes von besonderer Bedeutung. 1999 wurde das Anwesen dem heutigen Bauherrn überlassen, der eine besondere Liebe zu historischen Dingen hat. Er begann noch im selben Jahr mit der Sanierung des Anwesens nach historischem Vorbild.
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